Fußball

Bleiben Kuschel und Raabe-Staljan Trainerduo des SVR? Entscheidung gefallen

Zwei, die sich nach eigenen Angaben gut verstehen: Jörg Raabe-Staljan (hinten) und Sven Kuschel trainieren die erste Mannschaft des SV Rinkerode auch 2021/22.	Foto: Kleineidam
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Zwei, die sich nach eigenen Angaben gut verstehen: Jörg Raabe-Staljan (hinten) und Sven Kuschel trainieren die erste Mannschaft des SV Rinkerode auch 2021/22.

Was schon vor Wochen so gut wie sicher war, ist jetzt offiziell: Sven Kuschel und Jörg Raabe-Staljan haben ihre Verträge beim SV Rinkerode verlängert und werden im Sommer in ihre zweite Saison als Trainer der ersten Fußballmannschaft gehen.

„Sie haben ihre finalen Zusagen gegeben“, sagt der Leiter der Fußballabteilung, Burkhard Weber, und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem gleichberechtigten Duo. In einer Videokonferenz mit Kuschel und Raabe-Staljan besprachen die Verantwortlichen „grundlegende Dinge“ wie die Ausrichtung und die Ziele des A-Kreisligisten.

Raabe-Staljan musste nicht lange überlegen. „Ich bin ja gerade erst eingestiegen“, sagt der 52-Jährige. Außerdem habe er „noch nicht mal eine vernünftige Saison“ als Trainer der „coolen Truppe“ absolviert. Der Inhaber der B-Lizenz hofft auf ein „Jahr ohne solche Schwierigkeiten“ und eine weitere reibungslose Zusammenarbeit mit Kuschel. „Mit Sven funktioniert es ganz gut, und es macht ja auch Spaß, das weiter zu betreiben.“

Es gab für Jörg und mich gar kein Argument zu sagen, wir machen es nicht. 

Sven Kuschel

Vor der Videokonferenz und der Vertragsverlängerung hatte sich das Trainerduo natürlich erst mal ausgetauscht. „Es gab für Jörg und mich gar kein Argument zu sagen, wir machen es nicht. Im Gegenteil: Wir freuen uns drauf“, sagt Kuschel. Denn „wir sind gefühlt noch gar nicht da“. Seit dem Amtsantritt im Juli hat der SVR erst neun Pflichtspiele absolviert, sieben in der Meisterschaft und zwei im Kreispokal. Was für den 38-Jährigen, der ebenfalls im Besitz der B-Lizenz ist, auch ausschlaggebend war, seine Zusage zu geben, seien die guten Voraussetzungen. „Die Mannschaft hat Potenzial und wir kriegen ja auch noch einen kleinen Kunstrasen“, sagt Kuschel.

Er hatte zwar das eine oder andere „interessante Angebot“ aus dem höherklassigen Jugendbereich, aber es kam für ihn nicht infrage, den Verein zu wechseln. „Es wäre eine Option gewesen, wenn ich nicht im ersten Jahr in Rinkerode Trainer wäre.“ Außerdem wäre der Aufwand größer geworden, das müsse mit dem Job vereinbar sein, so Kuschel.

Punktuelle Verstärkungen?

Was Abteilungsleiter Weber ebenfalls freut: „Der Kader bleibt so zusammen.“ Die sportliche Leitung mit den ehemaligen SVR-Spielern Andreas Watermann und Lennart Lüke sei sehr aktiv gewesen. „Sie haben ihre Aufgaben gemacht“, lobt Weber. Er kündigt an, dass der Verein Ausschau nach Neuzugängen halte. „Wir werden versuchen, uns strukturell zu verstärken. Wo wird ein Spieler frei, wer hilft uns weiter?“ Vor allem „der eine oder andere erfahrene Spieler“ würde helfen, das Gerüst der Mannschaft zu stabilisieren, sagt Weber.

Raabe-Staljan und Kuschel hätten natürlich nichts gegen Verstärkungen einzuwenden. „Wir haben eine sehr junge Truppe. Wenn ein erfahrener Spieler dazukommen würde, wäre das nicht verkehrt“, sagt Jörg Raabe-Staljan. Der Rinkeroder vertraut auf die Arbeit des SVR-Fußballvorstandes. „Sie sind immer sehr aktiv und kümmern sich darum“, so Raabe-Staljan.

Für Sven Kuschel ist es „der Plan“, routinierte Spieler zu integrieren. „Aber man muss auch realistisch sagen, dass es schwierig wird.“ Angesichts der Situation im Amateurfußball sei vieles unklar. „Du weißt nicht genau, was mit dem Kader ist. Die Gespräche haben stattgefunden. Es gibt sehr positive Signale von allen Spielern, sie fühlen sich wohl. Aber wir wissen ja nicht, wann wir wieder loslegen dürfen und ob der eine oder andere dann nicht doch sagt, ich habe keine Lust mehr zu kicken.“

--- Lauf-Challenge des SV Rinkerode ---

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