HKM in Warendorf

Zweiter Titel nach 1994? SVD zählt zu den Favoriten

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Maximilian Schulze-Geisthövel (links) wurde bei der 29. Auflage als bester Spieler des Turniers und Torschützenkönig ausgezeichnet, Christopher Kemper als bester Torhüter.

Drensteinfurt/Rinkerode - Bei der 30. Fußball-HKM der Senioren in der Halle der Bundeswehr-Sportschule in Warendorf wird vom 4. bis 7. Januar (Donnerstag bis Sonntag) der Nachfolger des TuS Freckenhorst gesucht. Mit dabei sind Bezirksligist SV Drensteinfurt und A-Kreisligist SV Rinkerode.

Wer sind die Favoriten? 

Neben dem Titelverteidiger und Gastgeber TuS Freckenhorst gibt es drei weitere Bezirksligisten im Teilnehmerfeld, das 17 Mannschaften zählt. Das sind der SVD, die Warendorfer SU und die SG Sendenhorst. Alle drei Teams schieden beim Ausber-Cup in Everswinkel bereits in der Vorrunde aus. Am besten verkaufte sich Freckenhorst. Auch den A-Kreisligisten VfL Sassenberg und SG Telgte werden Chancen auf den HKM-Titel eingeräumt.

Welche Mannschaften sind nicht dabei? 

Der SC Füchtorf, der TSV Ostenfelde und der SC Müssingen.

Wie lief es bislang für den SVD und den SVR bei der HKM? 

22 Mal starteten die Fußballer des SV Drensteinfurt. Meist enttäuschten sie. 14 Mal scheiterten sie bereits in der Vorrunde – von 2001 bis 2009 sogar acht Mal in Serie, 2007 nahmen sie nicht teil. Bei der 29. Auflage überraschten die Stewwerter und schrammten als Zweiter am zweiten Titel nach 1994 vorbei. Bestes Resultat des SV Rinkerode ist der vierte Platz 1997.

Wer ist der Rekordsieger?

Der TuS Freckenhorst und die SG Sendenhorst gewannen die HKM bereits sechs Mal. Immerhin vier Mal setzten sich die SG Telgte, der SC Hoetmar, der VfL Sassenberg und die Warendorfer SU durch.

Welche Auszeichnungen gingen an den SVD und SVR? 

Maximilian Schulze-Geisthövel vom SVD wurde 2017 mit 15 Treffern in acht Spielen Torschützenkönig und darüber hinaus zum besten Feldspieler gewählt, als bester Torwart wurde Christopher Kemper geehrt. Dass alle drei Auszeichnungen an einen Verein gehen, hatte es in der Geschichte der HKM noch nicht gegeben. 1994 war Martin Mühlsteff vom SVD bester Keeper, drei Jahre später Detlef Schweins vom SVR. Lars Anfang wurde 2010, als Drensteinfurt den dritten Platz belegte, zum besten Feldspieler gewählt, Dennis Popil 2016 zum besten Nachwuchsspieler.

Welcher Spieler traf am häufigsten?

2000 schoss Michael Engberding die SG Sendenhorst mit 16 Toren zum Titel. Insgesamt ist Thorsten Butz (Warendorfer SU und TuS Freckenhorst) der erfolgreichste Torschütze der HKM. Er kommt auf 70 Treffer. Klaus Hoppe (SC Hoetmar/62) und Kirill Bassauer (SG Sendenhorst/49) folgen ihm. Für den SVD traf Dominik Kunz 17 Mal, Francois Lemarchand für den SVR 16 Mal.

Was war das deutlichste Ergebnis in der Geschichte? 

Im Jahr 1992 gewann die DJK Milte gegen den VfJ Sassenberg 20:1.

Wer führt die ewige Tabelle an? 

Die SG Telgte kommt bei 28 Teilnahmen auf 121 Siege, 33 Remis und 43 Niederlagen – und damit auf 396 Punkte. Der SV Drensteinfurt (22 Teilnahmen) liegt mit 45 Siegen, elf Unentschieden und 57 Niederlagen auf Platz elf. Der SV Rinkerode (19 Teilnahmen) belegt mit 22 Siegen, 19 Remis und 48 Niederlagen Position 19.

Wer sind in diesem Jahr die Gegner des SVD? 

Drensteinfurt trifft im Derby auf den SV Rinkerode, den Tabellenvierten der Kreisliga A2 Münster. Erster Gegner ist am Donnerstag, 4. Januar (18.52 Uhr), der SV GW Westkirchen. Das Team ist Schlusslicht der Kreisliga A1. B-Ligist DJK RW Milte steht zur Winterpause in der Kreisliga B2 nur auf dem elften Platz. Der SVR startet um 18.30 Uhr gegen Milte. Drensteinfurt und Rinkerode sollten den ersten Platz in der Vorrunden-Gruppe unter sich ausmachen. „Rinkerode wird eine ziemlich starke Hallen-Truppe haben“, vermutet Marcel Bonnekoh, Co-Trainer des SVD. Das Erreichen der Endrunde „sollte schon Ziel sein“. Wichtig sei dabei, dass der Spaß im Vordergrund steht und sich niemand verletzt.

Mit welchem Kader tritt der SVD an? 

Christopher Kemper geht wie im Vorjahr ins Tor. Als Feldspieler sind Alexander Pankok, Tobias Brune, Leon van Elten, Yannick Niehues, Jens-Uwe Niemeyer, Sven Wiebusch, Sinthusen Chelvanathan und Ercan Taymaz dabei. Der Einsatz von Maximilian Schulze-Geisthövel ist laut Marcel Bonnekoh verletzungsbedingt fraglich. Daniel Ziegner, der beim Ausber-Cup für den SVD auflief, fehlt, weil er im Skiurlaub ist.

Wie läuft die Vorrunde ab? 

An der 30. HKM nehmen 17 Mannschaften teil, die in einer Fünfer- und drei Vierer-Gruppen antreten. Für die Endrunde qualifizieren sich jeweils der Gruppenerste und -zweite. Die Spielzeit beträgt zwei mal acht Minuten.

Wie geht es am Endrunden-Tag weiter? 

Die acht Teams, die die Endrunde erreichen, werden in zwei Gruppen à vier Mannschaften aufgeteilt. In den Gruppenspielen spielt wie in der Vorrunde zunächst jeder gegen jeden. Die Spielzeit beträgt zwei mal zehn Minuten. Die Erst- und Zweitplatzierten der beiden Gruppen qualifizieren sich für das Halbfinale.

Was gibt es zu gewinnen? 

Der Sieger erhält den Wanderpokal der Volksbank. Die Mannschaften, die die Plätze zwei bis vier erreichen, bekommen jeweils einen Erinnerungspokal. Außerdem sind Preisgelder in folgender Höhe ausgesetzt: 

  • 1. Platz: 600 Euro 
  • 2. Platz: 350 Euro 
  • 3. Platz: 200 Euro
  • 4. Platz: 200 Euro
  • 5. bis 8. Platz: je 50 Euro 

Vorrunden-Gruppen und Zeitplan

Gruppe A am Donnerstag, 4. Januar, ab 18.30 Uhr: SV Drensteinfurt (Bezirksligist) SV Rinkerode (A-Kreisligist) SV GW Westkirchen (A-Kreisligist) DJK RW Milte (B-Kreisligist)

Gruppe B am Freitag, 5. Januar, ab 18 Uhr: TuS Freckenhorst (Bezirksligist) SC Hoetmar (A-Kreisligist) VfL Sassenberg (A-Kreisligist) DJK GW Albersloh (A-Kreisligist) SV BW Beelen (B-Kreisligist)

Gruppe C am Samstag, 6. Januar, ab 13.30 Uhr: SG Sendenhorst (Bezirksligist) SG Telgte (A-Kreisligist) SV Ems Westbevern (A-Kreisligist) DJK RW Alverskirchen (B-Kreisligist)

Gruppe D am Samstag, 6. Januar, ab 14.14 Uhr: Warendorfer SU (Bezirksligist) SC DJK Everswinkel (A-Kreisligist) BSV Ostbevern (A-Kreisligist) FC Greffen (B-Kreisligist)

Endrunde am Sonntag, 7. Januar 

  • Gruppenphase ab 12 Uhr 
  • Halbfinale ab 17 Uhr 
  • Endspiel 18.15 Uhr

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