SVD erkämpft sich in Lohauserholz einen Punkt

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Davor Brajkovic (am Ball) erkämpfte sich mit den Fußballern des SV Drensteinfurt einen Punkt beim TuS Lohauserholz, hier Chen Hennig.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: TuS Germania Lohauserholz – SV Drensteinfurt: 0:0. Es war das siebte Duell der beiden Teams in der Bezirksliga. Zum ersten Mal gab es keinen Sieger.

Ivo Kolobaric konnte mit dem torlosen Unentschieden gut leben. Schließlich hatten die Fußballer des SVD in Lohauserholz zuvor stets verloren. Auch wenn die Drensteinfurter, die bei einem Sieg auf Rang sieben geklettert wären, in der Tabelle zwei Plätze abrutschten und nur noch Elfter sind – ihr Trainer war „zufrieden“. Schließlich hatte er „kein schlechtes Spiel“ und ein „gerechtes“ 0:0 gesehen. „Das ist schon eine gute Mannschaft. Es ist schwer gegen die zu spielen“, sagte Kolobaric über den Gegner, der in zwölf Spielen nur eine Niederlage und neun Tore kassiert hat. Der SVD spielte zum zweiten Mal zu null und wirkt mittlerweile gefestigter. In den vergangenen fünf Partien gab es nur eine Niederlage.

Laut Kolobaric hatten beide Teams zwei, drei Chancen. In der ersten Halbzeit hatte Isse Sander zwei Möglichkeiten. Doch der Angreifer der Drensteinfurter konnte seine Elf weder in der 20. noch in der 25. Minute in Führung bringen. Nach dem Seitenwechsel lief der junge Sven Grönewäller allein auf den Keeper des TuS zu, wollte aber querlegen (55.). Die heimschwachen Hammer trafen in der 65. Minute zwar ins Tor, doch der Unparteiische habe zu Recht auf Abseits entschieden, so Kolobaric. Ein Schuss von Davor Brajkovic wurde abgefälscht und ging drüber (75.). „Ich hatte das Gefühl, wenn einer ein Tor schießt, dann gewinnt der auch“, sagte Coach Kolobaric. In der 90. Minute wäre Lohauserholz beinahe der Lucky Punch gelungen. Timo Hilse, der technisch versierte Torjäger der Hammer, scheiterte an SVD-Torwart Christopher Kemper. „Den hält er richtig gut“, lobte Kolobaric und konstatierte: „Man muss mit dem Punkt leben.“

Mit jeweils vier Siegen, Remis und Niederlagen haben die Stewwerter fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Sechs Zähler Rückstand sind es auf Rang zwei, nur drei Punkte auf Platz sechs. - mak

SVD: Kemper, Fröchte, van Elten, J. Wiebusch, Grönewäller, Sander, S. Wiebusch, D. Heinsch, Eising, Günner, Brajkovic (eingewechselt: Niemeyer, Juras, Wichmann)

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