SVD verliert Testspiel gegen Sendenhorst 1:4

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Yannick Niehues (rechts), hier im Duell mit Sendenhorsts Lukas Noga, gelang im ersten Testspiel das einzige Tor für den SV Drensteinfurt.

Drensteinfurt - SV Drensteinfurt - SG Sendenhorst: 1:4. Es war schon etwas skurril. Die Mannschaft, die ein schweißtreibendes Trainingslager hinter sich hatte, war fitter, aggressiver und lauffreudiger. Der deutliche Sieg der Fußballer aus Sendenhorst gegen Drensteinfurt waren daher nicht nur überraschend, sondern auch hochverdient.

„Wir waren nicht so heiß wie die“, sagte SVD-Coach Ivo Kolobaric. Vor allem in der ersten Halbzeit hätten die Gäste deutlich besser gespielt als seine Elf. „Sie waren konkreter und giftiger. Wir sind noch nicht so weit.“ Immerhin weiß Kolobaric nun, wo er im Training ansetzen muss. „Ich habe unsere Schwächen gesehen.“ Ärgerlich waren insbesondere die individuellen Fehler, die zu Gegentreffern führten. „Bei drei Toren haben wir schlecht ausgesehen.“

Sein Gegenüber, SG-Trainer Uli Leifken, war nach einem „runden Trainingswochenende“ mit sechs Einheiten seit Donnerstag natürlich zufrieden - nicht nur aufgrund des Resultats. „Die Kräfte waren noch da. Das hat mich schon gewundert.“ Auch wenn es Spaß und Lust auf mehr mache - „das Ergebnis wird nicht überbewertet“, sagte Leifken.

Der A-Kreisligist aus Sendenhorst war von Beginn an besser im Spiel als der Bezirksligist. Julian Methlings Schuss wurde in der 9. Minute von Sven Wiebusch geblockt, Nikita Bassauer schoss aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei (12.). Auf der anderen Seite traf SVD-Neuzugang Peter Juras den Pfosten (14.). Vier Minuten später fiel nach einem Fauxpas von Drensteinfurts Kapitän Dominik Heinsch das 0:1. Nutznießer war Bassauer. Ausgerechnet Dennis Wagner, der wie Patrick Kowalik vom SVD zum Ortsnachbar gewechselt ist, erhöhte per Kopf auf 0:2 (21.). Isse Sander verpasste den Anschlusstreffer (30.). Beim 0:3 - erneut war Bassauer zur Stelle - sah Stewwerts neuer Torhüter Christopher Kemper nicht gut aus (36.). Die Partie war damit schon zur Pause so gut wie entschieden.

Yannick Niehues verkürzte kurz nach dem Seitenwechsel nach einem Zuspiel von Sven Wiebusch auf 1:3 (49.). Danach verflachte das Spiel, Chancen waren Mangelware. Erst in der 72. Minute wurde es wieder gefährlich. Methling scheiterte an Kemper. Fünf Minuten später hatte SG-Keeper Robin Lackmann Schwierigkeiten beim Versuch des eingewechselten Kevin Köhler, im Nachfassen hatte er den Ball aber sicher. In der 81. Minute machte Methling mit dem 4:1 den Deckel drauf, in der 86. tauchte er nochmals frei vor Kemper auf, scheiterte aber. Tobias Brune vergab die letzte Chance der Gäste. - mak

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