Nächster Nackenschlag für den SVD - 0:2 gegen Freckenhorst

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Bernd Drepper (rechts) half am Donnerstagabend erneut aus, konnte im vorgezogenen Heimspiel gegen Freckenhorst aber keinen Treffer beisteuern. In der 72. Minute wurde er ausgewechselt.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Freckenhorst: 0:2. Den Willen konnte man den Fußballern des SVD nicht absprechen. Einmal mehr fehlte es allerdings an Kreativität und Durchsetzungsvermögen in der Offensive.

Und so blieben die Drensteinfurter zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Torerfolg und werden Weihnachten im Tabellenkeller verbringen. Weil die Gäste aus Freckenhorst zumindest durch Effektivität glänzten, entschieden sie das vorgezogene Spiel für sich und verbesserten sich auf Platz drei.

Ivo Kolobaric war nach dem nächsten Nackenschlag fassungslos. „So ein Spiel verlierst du nur, wenn du unten stehst“, sagte der SVD-Coach nach dem letzten Spiel des Jahres. Seine Jungs hätten alles gegeben und die Niederlage nicht verdient gehabt. Der Grund für die fünfte sieglose Partie in Serie war auch für Kolobaric die Harmlosigkeit vor dem Tor: „Wir haben vorne ein Problem.“

In den ersten 45 Minuten hatten die Stewwerter vor rund 30 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Erlfeld einen ordentlichen Auftritt abgeliefert. „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt“, so Kolobaric, dessen Elf dem starken Aufsteiger aus Freckenhorst nicht eine Chance bot. Die beste Möglichkeit des SVD, der auf Markus Fröchte verzichten musste, hatte Oliver Logermann. Er schoss in der 21. Minute aus halbrechter Position knapp links am Tor vorbei.

Kalte Dusche nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel wurden die Gastgeber eiskalt erwischt. Bei einem Freistoß sah Keeper Christopher Kemper schlecht aus, Torjäger Pierre Jöcker war zur Stelle und brachte den TuS in Führung (50.). Zwei Minuten später hatte Jöcker, der in Hälfte eins gemeckert hatte, Glück, dass er nach einem Foul nicht die Gelb-Rote Karte sah. Weitere zwei Minuten drauf erhöhte Freckenhorst. Eine Flanke von rechts drückte David Krolikowski gekonnt über die Linie (54.) – zweite Chance für die Gäste, zweites Tor. „Wir bestrafen uns selbst“, ärgerte sich Kolobaric. Den Drensteinfurtern fehlten in der Folge die Ideen. Jens-Uwe Niemeyers Schuss war zu unplatziert, der gute TuS-Schlussmann Sebastian Neukötter hatte den Ball im Nachfassen (58.). Auf der anderen Seite verzog Philip Schange (59.). Jöcker hatte das 0:3 auf dem Fuß, schoss aber drüber (69.). Die beste Chance, es wieder spannend zu machen, hatte der eingewechselte Isse Sander. Nach einer Ecke von Davor Brajkovic wurde sein Kopfball auf der Linie geklärt (77.).

Wenn es am Sonntag ganz schlecht läuft und sowohl Sassenberg (bei der Warendorfer SU) als auch Westfalen Liesborn (bei RW Westönnen) gewinnen, würde der SVD sogar auf einem Abstiegsplatz überwintern. Die Freckenhorster können nach dem fünften Sieg in Serie und dem neunten insgesamt schon jetzt für eine weitere Bezirksliga-Saison planen.

SVD: Kemper, Heinsch, Günner, Eising, Niemeyer, van Elten, J. Wiebusch, Brajkovic, Logermann, Grönewäller, Drepper (eingewechselt: Sander, Wichmann, S. Wiebusch)

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