Fußball

Laune bei Logermann nach „Tiefschlaf“ des SVD im Keller

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Gegentor in der fünften Minute der Nachspielzeit: Patrick Günner (rechts) enttäuschte mit dem SV Drensteinfurt in Sönnern.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SC Sönnern – SV Drensteinfurt 2:1. Der Ausgleich der Gastgeber in der 90. Minute war schon bitter. Doch es kam noch schlimmer für die Fußballer des SVD zum Start in die englische Woche.

Auf dem Türkenplatz im Ortsteil der Stadt Werl kassierte der Titelkandidat in der Nachspielzeit den entscheidenden Gegentreffer und Maximilian Schulze-Geisthövel obendrein auch noch die Rote Karte wegen Meckerns.

„Das war schon heftig. Die Laune ist im Keller“, sagte Coach Oliver Logermann konsterniert. Nach der zweiten Niederlage im vierten Spiel – in der vergangenen Saison gab es insgesamt nur vier – ist Drensteinfurt lediglich Tabellensiebter. Für Sönnern war es der erste Sieg.

Eine Woche nach der 0:2-Niederlage gegen Bockum-Hövel sah die personelle Situation beim SVD viel besser aus. Logermann standen Daniel Ziegner, Patrick Günner, Yannick Niehues, Christoph Lübke, Robin Wichmann, Eric Schouwstra und Paul Bisping wieder zur Verfügung. Die vier Erstgenannten rückten in die Anfangsformation, Maximilian Groß lief erstmals von Beginn an für den SVD auf. Dafür fehlten Dennis Hoeveler (Urlaub) sowie die verletzten Falk Bußmann, Valentin Kröger, Tim Bothen, Alexander Pankok, André Vieira Carreira und Philipp Ressler.

Castros fünftes Saisontor

„Die erste Halbzeit war richtig gut“, berichtete Logermann. Gegen einen „kampfstarken“ Gegner hätten die Stewwerter „sehr geduldig“ gespielt. „Nur die letzte Aktion fehlte.“ Die Führung fiel „zur richtigen Zeit“, so Logermann. Kurz vor der Pause traf Diogo Castro bei einer Einzelaktion ins linke untere Ecke (43.) – der fünfte Saisontreffer des Neuzugangs.

--- Die Tabelle ---

Im zweiten Durchgang hatte der Favorit zwar gute Kontermöglichkeiten, habe diese aber schlecht ausgespielt. Ein weiteres Problem laut Logermann: „Wir haben uns nicht aufs Wesentliche konzentriert und zu viel gemeckert.“ Und weil die Gäste zweimal „im Tiefschlaf“ waren, gingen sie in Sönnern überraschenderweise komplett leer aus. SCS-Kapitän Sven Langenhorst glich in der Schlussminute der regulären Spielzeit aus (90.), bei der letzten Aktion in der fünften Minute der Nachspielzeit ließ Marcel Busemann, der per Kopf das 2:1 erzielte, Sönnern lautstark jubeln. Der eingewechselte Schulze-Geisthövel sah aufgrund einer verbalen Entgleisung Rot.

SVD: Scharbaum, Günner, Ziegner, De. Popil (73. Bisping), van Elten, Niehues, Fröchte, Groß (55. Schulze-Geisthövel), Brune (77. Wichmann), Lübke, Castro

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