Fußball

Darum ist Westfalia Soest ein Lieblingsgegner des SVD

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Tobias Brune (rechts) fällt mehrere Wochen verletzt aus. 

Drensteinfurt - Sieben Punkte haben die Fußballer des SV Drensteinfurt aus den ersten drei Spielen nach der Winterpause geholt, seit vier Partien sind sie ungeschlagen. Soll die Serie halten, ist vermutlich eine richtig gute Leistung vonnöten. Der Bezirksligist tritt zum Topspiel in Soest an.

Bezirksliga 7: Spielverein Westfalia Soest – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). „Ich erwarte ein schweres Spiel“, sagt Oliver Logermann. Der Tabellenvierte sei in der Offensive brandgefährlich. Das belegen die 55 erzielten Tore. „Sie haben pfeilschnelle Außenspieler und gehören für mich zu den vier, fünf besten Teams der Liga“, hat Logermann gehörigen Respekt vor der Gastgebern.

„Komischerweise gehört Soest trotzdem zu unseren Lieblingsgegnern.“ Der SVD gewann die vergangenen sechs Duelle mit dem SV Westfalia und verlor keins der letzten neun. Das Hinspiel endete mit einem 4:2-Erfolg. Logermann hat eine Erklärung dafür: „Der Gegner liegt uns, weil er Fußball spielen will. Wir müssen das Spiel nicht selber machen.“

Aktuell haben die Drensteinfurter als Tabellenzweiter vier Punkte Vorsprung auf die Soester, die am Karnevalswochenende ihre Partie beim Dritten SuS Cappel nachholten und 2:0 gewannen. Vorher hatte die Elf von Trainer Christian Klotz 1:1 gegen den FSC Rheda gespielt und 1:2 in Freckenhorst verloren.

--- Die Tabelle ---

„Wir wollen uns nicht verstecken und den Abstand zwischen denen und uns vergrößern“, sagt Logermann. „Dafür brauchen wir aber eine bessere Leistung als gegen Ennigerloh.“ Gegen den Vorletzten mühte sich der SVD vor zwei Wochen zu einem 2:1-Erfolg. Logermann, der mangels Alternativen selbst 90 Minuten auf dem Platz stand, konnte dem Auftritt nichts abgewinnen. Fast nichts: „Solche Drecksspiele musst du auch erst mal gewinnen“, sagt er.

Ohne Popil und Brune

Diesmal wird der 34-Jährige wieder ausschließlich als Coach tätig sein. Die personelle Situation hat sich jedoch kaum verändert. Marvin Brüggemann und Yannick Niehues kehren in den Kader zurück. Dafür fallen Dennis Popil (Bluterguss am Fuß) und Tobias Brune (Leistenverletzung) aus. Letzterer wird drei Wochen nicht zur Verfügung stehen. Patrick Günner, Sven Grönewäller und Robin Wichmann fehlen weiter. Sinthusen Chelvanathan steigt kommende Woche wieder ein.

Was die Intensität des Trainings betrifft, ist Logermann zufrieden. „Wir haben Gas gegeben.“ Das soll sich in Soest fortsetzen.

Liveticker im Internet

Kreisliga B3 Münster: VfL Wolbeck II – SVD II (Sonntag, 12.30 Uhr); Kreisliga C4 Münster: SVD III – DJK GW Albersloh II (Sonntag, 15 Uhr). Vorberichte in der Wochenend-Ausgabe des WA

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