Fußball

Tore gibt‘s im Erlfeld garantiert

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Leon van Elten (rechts) trifft mit dem SV Drensteinfurt auf den Aufsteiger aus Geseke.

Drensteinfurt - Wer am Sonntagnachmittag ins Sportzentrum Erlfeld kommt, dürfte mehr Tore sehen als er Euro für den Eintritt zahlt. Der Tabellen-13. SV Geseke ist zu Gast beim Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SV Geseke (Sonntag, 15 Uhr). 112 Treffer sind in den 21 Spielen gefallen, an denen der Aufsteiger aus dem Kreis Soest beteiligt war. Das macht einen Schnitt von fünf Toren pro Partie. 71 Buden hat Geseke bereits kassiert. Das kann nur RW Unna (73) überbieten. Zum Vergleich: Der SVD fing sich erst 20 Treffer. Von daher sagt Stewwerts Trainer Oliver Logermann: „Das ist eine Pflichtaufgabe für uns.“

Sein Team ist ohnehin gut drauf – wenn man rein die Ergebnisse betrachtet. Vier Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten Westfalia Soest, von dem sie sich zuletzt 1:1 trennten, sieben Zähler vor dem Fünften RW Westönnen und seit fünf Partien ungeschlagen: Die Drensteinfurter können nicht klagen.

Fußball-Bezirksliga 7: SVW Soest - SV Drensteinfurt 1:1

Doch Logermann erinnert daran, dass die jüngsten Spiele „keine Selbstläufer“ gewesen seien. Beim Letzten Rhynern II (3:1) glänzte der SVD ebenso wenig wie gegen den Drittletzten Ennigerloh (2:1). Die Partie in Soest vor einer Woche war wegen des Sturms eher ein Glücks- als ein Fußballspiel. „Wir wollen auf jeden Fall wieder ein besseres Spiel machen als zuletzt“, sagt Logermann. Vor allem offensiv müsse sich seine Elf mehr einfallen lassen.

Der Coach des SVD vermutet, dass Geseke Selbstvertrauen haben wird. Schließlich holten die vom Abstieg bedrohten Gäste aus den jüngsten zwei Partien sechs Punkte. Erst gab es ein 2:1 in Sönnern, dann ein 3:2 gegen Freckenhorst. Der entscheidende Treffer fiel erst in der vierten Minute der Nachspielzeit.

Die Drensteinfurter, die im Hinspiel nach einem frühen Rückstand noch deutlich mit 4:1 gewannen, müssen erneut auf Dennis Popil, Tobias Brune, Patrick Günner, Sven Grönewäller und Robin Wichmann verzichten. Alle sind verletzt. Der junge Sinthusen Chelvanathan ist nach einer langen Pause wieder ins Training eingestiegen und sitzt am Sonntag auf der Bank. Nils Struhkamp war unter der Woche krank, wird Logermann zufolge aber wahrscheinlich zum Kader gehören.

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