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SVD erwartet Tabellennachbar und Angstgegner

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Von: Matthias Kleineidam

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Sinthusen Chelvanathan (links) trifft mit dem SV Drensteinfurt auf Freckenhorst. Foto: Kleineidam
Sinthusen Chelvanathan (links) trifft mit dem SV Drensteinfurt auf Freckenhorst. © Kleineidam

Drensteinfurt - Der SV Drensteinfurt ist eine von drei Mannschaften in der Fußball-Bezirksliga 7, die in der Rückserie noch keine Niederlage hinnehmen mussten. Nur Tabellenführer SG Bockum-Hövel und der SuS Cappel können in dieser Statistik mithalten.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Freckenhorst (Sonntag, 15 Uhr). Im Heimspiel gegen Freckenhorst wollen die Stewwerter ihre Serie ausbauen. Doch die Gäste sind nicht gerade ein Lieblingsgegner.  Zwei Mannschaften, die gut drauf sind, werden sich im Erlfeld gegenüberstehen. Der SVD ist seit sieben Spielen (vier Siege, drei Unentschieden) ungeschlagen, der TuS holte aus den vergangenen drei Partien sogar die maximale Ausbeute von neun Punkten. Nach den Heimerfolgen über Ennigerloh (6:0) und die Warendorfer SU (3:2) bezwang Freckenhorst am Ostermontag SW Hultrop mit 2:1. In der Tabelle trennt beide Teams nur ein Zähler.

Die Freckenhorster sind Sechster, die Drensteinfurter als beste Rückrundentruppe Siebter. Die Freckenhorster liegen dem SVD nicht. Seit dem Aufstieg des TuS 2015 haben die Stewwerter vier von fünf Duellen verloren. „Wir haben Lieblingsgegner wie Soest und Lohauserholz. Freckenhorst gehört definitiv nicht dazu“, sagt Trainer Oliver Logermann – und ergänzt: „Es wird Zeit, dass sich das ändert.“ Im Hinspiel musste sich der SVD 0:3 geschlagen. Freckenhorst war nicht unbedingt die bessere, sondern die effektivere Mannschaft.

„Ein bisschen träumen ist erlaubt“

Logermann erwartet ein „Spiel mit offenem Visier“. Weil sich beide Teams keine Gedanken mehr um den Klassenerhalt machen müssen, „können wir den Rest der Saison genießen und ohne Druck spielen“, sagt Drensteinfurts Coach. Und „ein bisschen träumen ist erlaubt“ – auch wenn der Aufstieg utopisch sei. Weil die ersten vier der Tabelle an diesem Sonntag unter sich sind – der Zweite SC Wiedenbrück II erwartet den Dritten Hammer SpVg II, der Erste SG Bockum-Hövel den Vierten FSC Rheda –, könnte der SVD zumindest noch näher an die Spitze heranrücken.

Ohne Schulze-Geisthövel, mit Möllers und van Elten

Mehrere Veränderungen gibt es im Kader. Dennis Popil, der gegen Oestinghausen (6:3) pausierte, um zu regenerieren, steht ebenso wieder zur Verfügung wie Kapitän Leon van Elten und Daniel Möllers, der seine Gelb-Sperre abgebrummt hat. Fehlen werden Maximilian Schulze-Geisthövel (Zerrung), Sven Grönewäller (Umzug) und Lukas Fengler (krank). Hinter den ebenfalls erkrankten Tobias Brune und Tim Weichenhain steht laut Logermann ein Fragezeichen. Dominik Heinsch wird eventuell in der Reserve aushelfen.

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