SVD kassiert erstmals in dieser Saison kein Gegentor

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Leon van Elten (Rückennummer 4), Sven Wiebusch (hinten) und Markus Fröchte (rechts), der in Westönnen eine starke Leistung zeigte, kamen mit dem Bezirksligisten SV Drensteinfurt trotz guter Chancen nicht über eine Nullnummer in Werl hinaus.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: RW Westönnen - SV Drensteinfurt: 0:0. Es geht doch noch: Zum ersten Mal in dieser Saison und erstmals seit dem 12. April haben die Fußballer des SVD in einem Punktspiel kein Tor kassiert. Die Belohnung: ein Punkt.

Denn wie sieben Tage zuvor im Heimspiel gegen die Warendorfer SU (0:2) gelang den Drensteinfurtern kein Treffer. Das torlose Remis konnten die Gäste allerdings als kleines Erfolgserlebnis verbuchen. Schließlich ist das Teams aus Westönnen heimstark und hatte die ersten drei Spiele auf eigenem Platz gewonnen. „Vor dem Spiel hätte ich das 0:0 unterschrieben“, sagte SVD-Coach Ivo Kolobaric nach dem Abpfiff. Es hätten aber auch drei Punkte werden können. „Wir haben gewirkt wie eine Mannschaft, mehr vom Spiel gehabt und gute Chancen.“ Für Drensteinfurt ging es in der Tabelle hoch auf Platz zehn, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt vier Punkte. Westönnen büßte einen Platz ein und ist Siebter.

Kolobaric ärgert sich über Schiedsrichter

Kolobaric hatte vier Veränderungen in der Anfangsformation gegenüber der Partie gegen die WSU vorgenommen. Markus Fröchte rutschte ebenso in die erste Elf wie Michel Eising und die A-Jugendlichen Nico Weichenhain und Dennis Popil. Verzichten musste der Coach in Werl auf Patrick Günner, Julian Heinsch, Petar Juras, Davor Brajkovic und Sven Grönewäller.

Kolobarics Unmut zog sich Schiedsrichter Luca Perschke aus Hamm zu, der die Stewwerter bereits vor drei Wochen bei der 1:5-Niederlage in Beckum gepfiffen hatte. „In der ersten Hälfte müssen wir einen Elfmeter kriegen“, schimpfte der SVD-Trainer. Doch Perschke habe ein Foul an Weichenhain nicht geahndet - und zudem eine direkt verwandelte Ecke von Popil übersehen. Darüber hinaus musste der Referee laut Kolobaric Gelb-Rot für die Gastgeber zeigen. „Wir können nur hoffen, dass er uns nicht wieder pfeift.“

Chancen, um die Drensteinfurter in Führung zu bringen, hatten Weichenhain, Popil und Oliver Logermann. In der zweiten Halbzeit verpassten der eingewechselte Isse Sander und Jens-Uwe Niemeyer das 0:1. „Uns hat immer ein bisschen was gefehlt“, sagte Kolobaric. Allerdings hätte auch Westönnen treffen können - vor allem in der Schwächephase des SVD in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit.

Dass die Stewwerter erstmals seit 16 Liga-Spielen ohne Gegentor blieben, lag auch an Markus Fröchte, der sich ein Sonderlob von Kolobaric verdiente: „Markus hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Auch Michel Eising habe überzeugt, sagte der SVD-Coach.

Nächster Gegner ist am kommenden Sonntag auf eigenem Platz der SV Westfalia Rhynern II, der das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer SpVg Beckum trotz zweimaliger Führung mit 2:4 verlor. - mak

SVD: Kemper, Fröchte, van Elten, J. Wiebusch, S. Wiebusch, Niemeyer, Popil, N. Weichenhain, D. Heinsch, Logermann, Eising (eingewechselt: Sander, Wichmann)

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