SVD extrem effektiv und erfolgreich

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Sven Grönewäller (links) leitete gegen Westönnen mit seiner Flanke das 2:0 von Leon van Elten ein.

Drensteinfurt -  Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – RW Westönnen: 2:0. Als Meister der Effektivität erwiesen sich die Fußballer des SVD.

Im Heimspiel gegen den Tabellensechsten aus der Stadt Werl genügten den Stewwertern in der ersten Halbzeit drei gute Chancen, um mit einer 2:0-Führung in die Pause zu gehen. Weil danach kein Treffer mehr fiel, feierten sie den siebten Sieg der Saison, verbesserten sich in der Tabelle auf Platz elf und sind dem Klassenerhalt wieder einen großen Schritt näher.

Trainer Ivo Kolobaric, dessen Truppe aus den sechs Partien nach der Winterpause zwölf Zähler holte, hatte nichts zu meckern. „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit gewonnen“, sagte der Münsteraner. Zwei Mal, bei Lattentreffern, hätten seine Jungs richtig Glück gehabt. Aber „man braucht ein bisschen Glück, um zu gewinnen“. Besonders im Mittelfeld habe seine Elf überzeugt, so Kolobaric. Australien-Rückkehrer Yannick Niehues stand in der Startelf und präsentierte sich gewohnt laufstark.

Vor nur rund 50 Zuschauern gehörte den zuvor in vier Spielen am Stück ungeschlagenen Gästen aus Westönnen die erste Chance. Die Latte stand einem frühen Rückstand des SVD im Weg (3.). Danach passierte lange nichts. In der 29. Minute schlugen die Drensteinfurter, die neben Davor Brajkovic (fünfte Gelbe) und Michel Eising (Gelb-Rot) auch auf Patrick Günner verzichten mussten, zu – mit ihrer ersten Möglichkeit. Nach einer Ecke von Jure Glavina köpfte Oliver Logermann den Ball am kurzen Pfosten in die Maschen. Nur fünf Minuten später legte der SVD nach. Eine Flanke von Sven Grönewäller verlängerte Glavina per Kopf auf Leon van Elten, der den Angriff sehenswert vollendete – 2:0. Ein Seitfallzieher von Glavina landete am Pfosten (42.).

Im zweiten Durchgang parierte Keeper Christopher Kemper einen Schuss zur Ecke (56.), vier Minuten später hatte RWW Pech, als das Team nach einer Ecke die Unterkante der Latte traf und der Ball vor der Linie auftickte. In der 74. Minute vergab Westönnen eine weitere Großchance, als Kemper zu lange zögerte, der Schuss aber am Tor vorbeiging. Kurz vor Schluss war der Schlussmann bei einem Freistoß der Gäste wieder zur Stelle (88.), sodass es beim 2:0 blieb.

Wie wichtig der Erfolg für den SVD war, zeigt ein Blick auf die Ergebnisse des 23. Spieltags. Weil die beiden Teams auf den Abstiegsplätzen, der SVE Heessen (1:0 in Freckenhorst) und der VfL Hörste-Garfeln (1:1 gegen Germania Lohauserholz), auch punkteten, bleibt der Vorsprung der Drensteinfurter auf den Tabellenvorletzten bei acht Punkten.

SVD: Kemper, Heinsch, Fröchte, van Elten, Niehues, Logermann, Sander, Glavina, Niemeyer, Juras, Grönewäller (eingewechselt: Seib, Popil, S. Wiebusch)

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