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SVD pirscht sich durch 3:0-Sieg gegen Sassenberg heran

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Von: Matthias Kleineidam

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Zwei Tore, eine Vorlage: Whitson Fereira dos Santos (rechts) war viel zu gut für Sassenbergs Defensive. Foto: Kleineidam
Zwei Tore, eine Vorlage: Whitson Fereira dos Santos (rechts) war viel zu gut für Sassenbergs Defensive. © Kleineidam

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – VfL Sassenberg: 3:0. Dank Whitson Fereira dos Santos haben die Fußballer des SVD ihr Heimspiel gegen die vom Abstieg bedrohten Sassenberger gewonnen.

Erst erledigte er die Sassenberger im Alleingang, dann genoss er das schöne Wetter. Nach seiner Auswechslung setzte sich Whitson Fereira dos Santos mit nacktem Oberkörper an den Spielfeldrand, gönnte sich einen Schluss aus der Wasserflasche und wartete auf den Schlusspfiff. Als der ertönt war, nahm der Brasilianer die Glückwünsche seiner Teamkollegen entgegen. Fereira dos Santos hatte beim 3:0-Erfolg gegen den auswärts sieglosen Tabellenvorletzten, der sich vor etwa 70 Zuschauern im Erlfeld wie ein Absteiger präsentierte, zwei Tore für die Bezirksliga-Fußballer des SVD erzielt und das dritte von Ercan Taymaz vorbereitet.

Angesichts der vielen Ausfälle war Drensteinfurts Trainer Ivo Kolobaric hochzufrieden. „Vor dem Spiel hätte ich gesagt: Mit einem Punkt muss man leben.“ Der VfL habe keine schlechte Offensive, aber nach hinten Probleme. „Wir haben in der zweiten Halbzeit gepresst, sie zu viele Fehler gemacht.“ Durch den dritten Sieg in Serie kletterte der SVD auf Platz sieben und hat – bei einem Spiel weniger – nur noch sieben Punkte Rückstand auf das Spitzenduo Hammer SpVg II und TSC Hamm. Beide verloren am Sonntag.

Nicht vom Aufstieg träumen

Wieder vom Aufstieg zu träumen, sollten die Stewwerter aber sein lassen. Zu schwach war der Auftritt, den sie gegen den wahrscheinlichen Absteiger hinlegten. Den Unterschied machte einzig und allein Fereira dos Santos. Er brachte die Gastgeber bereits nach fünf Minuten in Führung. In der Folge passierte wenig. Auf der einen Seite war SVD-Keeper Christopher Kemper bei einem Fast-Eigentor zur Stelle (14.), auf der anderen sorgten nur Sven Wiebusch (30.) und Fereira dos Santos (44.) für einen Hauch von Gefahr.

In der 53. hätte die Partie kippen können. Sassenberg kam zu einer dicken Chance. Doch einen schönen Pass in die Tiefe konnte Sebastian Justus nicht verwerten. Ansonsten habe seine Elf aber defensiv gut gestanden, meinte Kolobaric. Seine Taktik nach dem Seitenwechsel: „Wir mussten den Ballbesitz abgeben.“ Der SVD profitierte davon, dass die Gäste offen machen mussten. Nachdem Leon van Elten nach einem Freistoß über den Ball getreten hatte (60.), leitete Fereira dos Santos das 2:0 ein. Seinen Schuss ließ der VfL-Torwart abklatschen, Taymaz war zur Stelle und schloss mit links zur Vorentscheidung ab (68.). Drei Minuten später lief Fereira dos Santos allen davon, sein Abschluss war allerdings zu zentral. Kurz vor Schluss machte er es besser und schob den Ball ins lange Eck (87.) – sein zwölftes Saisontor. Der Keeper war zwar noch dran, aber chancenlos.

Nächster Gegner des SVD ist am Sonntag (15 Uhr) auswärts der Tabellenzwölfte SV Westfalia Rhynern II.

SVD: Kemper, van Elten, Niemeyer, Pankok (46. Schouwstra), Niehues, J. Wiebusch, S. Wiebusch, Wichmann, Popil, Fereira dos Santos (90. Möllers), Taymaz (87. Diepenbrock)

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