SVD beim TSC Hamm viel zu harmlos

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Leon van Elten (links) im Kopfballduell mit einem Spieler des TSC Hamm. Markus Fröchte (hinten) schaut zu.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: Türkischer SC Hamm – SV Drensteinfurt: 3:0. Konstanz ist zurzeit ein Fremdwort für die Fußballer des SVD. Nach der überzeugenden Leistung gegen Rhynern II (4:1) zeigten sie in Hamm mal wieder eine enttäuschte Vorstellung.

„Das ist natürlich ein Schritt zurück“, sagte Trainer Ivo Kolobaric – und bezog sich damit nicht nur auf die Tabelle, in der es runter auf Platz elf ging. „Wir hätten noch zwei Tage spielen können, wir hätten kein Tor gemacht.“ Zum vierten Mal in dieser Saison blieben die Drensteinfurter ohne Torerfolg. „Das ist schwer zu erklären“, sagte ein konsternierter Kolobaric nach der vierten Niederlage im zehnten Spiel. Vier Punkte liegt der SVD vor dem ersten von drei Abstiegsplätzen.

Die ersten 20 Minuten seien sehr gut gewesen. Kolobaric notierte in der ersten Halbzeit mehrere Hochkaräter seiner Elf. Doch weder Patrick Günner, Davor Brajkovic und Michel Eising noch Kapitän Dominik Heinsch und Jan Wiebusch per Kopf konnten das Runde im Eckigen unterbringen. „Das Gegentor fiel nach einer Ecke für uns“, schimpfte Drensteinfurts Coach. Abdullah Sahin startete einen Sololauf über die rechte Seite bis zur Grundlinie, passte zurück auf Tolga Özen, der zum 1:0 einschon (35.).

„In der zweiten Halbzeit waren wir komplett harmlos“, sagte Kolobaric, sein Team habe „keinen richtigen Druck“ entwickelt, „ohne Durchschlagskraft“ agiert. Der SVD versuchte es immer wieder nur mit langen Ballen und fand spielerisch kein Mittel, um die TSC-Abwehr zu knacken. „Nach 60, 70 Minuten war zu sehen, dass einige Trainingsrückstand haben.“ Die konditionellen Schwächen des SVD nutzten die Hammer in der Schlussphase. Ümit Marankoz traf zum 2:0 (85.) und kurz vor dem Abpfiff zum 3:0-Endstand (90.). „Wir haben verdient verloren“, sagte Kolobaric.

Der Türkische SC, der fünf der vergangenen sieben Partien gewonnen hat, verbesserte sich auf Platz fünf. Nächster Gegner der Drensteinfurter ist der Tabellendritte Bockum-Hövel. - mak

SVD: Kemper, Fröchte, van Elten, J. Wiebusch, Grönewäller, Sander, Juras, D. Heinsch, Günner, Eising, Brajkovic (eingewechselt: S. Wiebusch, Popil)

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