SVD verdient sich 2:1-Erfolg über Bockum-Hövel

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Isse Sander (von links) traf gegen Bockum-Hövel – hier Marc-André Wohlrath –, Sven Wiebusch bereitete ein Tor vor.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SG Bockum-Hövel: 2:1. Bostjan Sagadin strapazierte die Nerven von Ivo Kolobaric. Der Schiedsrichter ließ länger als angezeigt nachspielen. Zum Abschluss kam Bockum-Hövel aber nicht mehr.

Der 2:1-Sieg der SVD-Fußballer war besiegelt – und Drensteinfurts Coach erleichtert. „Wenn wir komplett sind, können wir jeden Gegner schlagen“, sagte Kolobaric, dessen Team auf Platz neun kletterte. Die Hammer kassierten zum ersten Mal in dieser Saison zwei Niederlagen in Serie und fielen auf Rang vier ab.

Die gut 90 Zuschauer im Sportzentrum Erlfeld hatten eine richtig gute Partie gesehen. Chancen en masse, packende Zweikämpfe, viele Emotionen, Spannung bis zum Schluss und drei Tore – das Eintrittsgeld lohnte sich. „Das war wirklich ein gutes Spiel“, sagte Kolobaric und gab zu: „Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Am Ende haben wir mehr Glück gehabt.“ SG-Trainer Stefan Küritz war zwar enttäuscht, aber keineswegs unzufrieden. „Vom Einsatz und vom Spielerischen kann ich der Mannschaft keine Vorwürfe machen.“ Sein einziger Kritikpunkt: die mangelnde Chancenverwertung.

„In der ersten Halbzeit hatten wir mehr Ball- und Spielkontrolle“, sagte Küritz. Die Gastgeber versuchten es dagegen meist mit langem Bällen. Chancen gab es zunächst keine. Erstmals gefährlich wurde es nach einer Viertelstunde. Drensteinfurts Sven Grönewäller flankte, Isse Sander schoss drüber. In der 20. Minute gab es die erste dicke Möglichkeit für Bockum-Hövel: Nach einer Ecke von Mike Kaczor setzte Simon Schroth einen Kopfball an die Latte. Glück hatte SVD-Schlussmann Christopher Kemper auch, als er Dominik Orlowski anschoss und der Abpraller beinahe im Tor gelandet wäre (28.). Zwei Minuten später verzog Orlowski. Auf der anderen Seite war Böings bei Distanzschüssen von Leon van Elten (23.) und Patrick Günner (32.) zur Stelle.

„Der SVD macht es in der zweiten Hälfte gut“

Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Zunächst versuchte es erneut Orlowski, Kemper hielt (46.). Dann ließ Fabian Düser eine Großchance liegen (49.), ehe Schroth den Keeper prüfte (55.). Effektiver war der Außenseiter. „Der SVD macht es in der zweiten Halbzeit gut“, lobte Küritz den Gegner. In der 57. Minute machten es die Drensteinfurter sogar sehr gut. Sven Wiebusch flankte, Sven Grönewäller legte zurück und Sander traf freistehend – 1:0 (57.). Sechs Minuten später verpasste Logermann das 2:0. Im Gegenzug zeigte sich der kurz zuvor eingewechselte Thomas Wilczek eiskalt und glich aus. Kemper hatte keine Chance. Mit einer Punkteteilung gaben sich beide Teams aber nicht zufrieden. Während den Bockum-Hövelern an der Strafraumgrenze aber nicht mehr viel einfiel – die langen Bälle räumte der starke Stewwerter Günner ab –, kam der SVD noch zu zwei Gelegenheiten. Die erste durch Eising machte Böings zunichte, die zweite nach der anschließenden Ecke nutzte Davor Brajkovic zum 2:1 (85.). Sein Schuss aus etwa 16 Metern war eigentlich schwach, wurde aber abgefälscht und so unhaltbar für Böings, der laut Küritz ein sehr gutes Spiel machte.

Drensteinfurts Trainer Kolobaric war’s egal, wie der Sieg zustande kam. „Die drei Punkte sind wichtig.“

SVD: Kemper, Fröchte, van Elten, J. Wiebusch, Grönewäller, Sander, S. Wiebusch, D. Heinsch, Logermann, Eising, Günner (eingewechselt: Wichmann, Brajkovic, Niemeyer)

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