Fußball

Darum wird es für den SVD schwierig, die Rückrunde zu toppen

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Im Heimspiel bekommt es der SV Drensteinfurt, hier Leon van Elten (l.), mit dem SC Wiedenbrück II zu tun.

Drensteinfurt - In der Bezirksliga 7 endet schon an diesem Wochenende die Winterpause. Die Fußballer des SV Drensteinfurt, die die beste Hinserie der Vereinsgeschichte auf Bezirksebene hingelegt haben, empfangen als Tabellendritter den Fünften SC Wiedenbrück II.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SC Wiedenbrück II (Sonntag, 15 Uhr). Mit zehn Siegen, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen hatte der SVD die erste Hälfte der Saison abgeschlossen. Die Ausbeute (34 Punkte) in der Rückrunde zu toppen, dürfte schwierig werden. Die Ergebnisse in der Vorbereitung machen wenig Hoffnung, und personell gibt es einige Probleme.

  • Die Vorbereitung 

Drei Testspiele hat der SVD hinter sich. Gegen Landesligist Wiescherhöfen (1:1) sah Trainer Oliver Logermann ein „sehr gutes“, gegen Bezirksligist Nordkirchen (1:3) ein „eher durchschnittliches“ und gegen B-Ligist Münster 08 II (0:6/Bericht in der Wochenend-Ausgabe des WA) ein „schlechtes“. Warum sein Team in der Vorbereitung häufig Probleme hat, „das weiß ich noch nicht so ganz“, sagt Logermann. „Klar probieren wir hier und da etwas aus. Aber ich hatte gedacht, dass sich die Jungs Selbstvertrauen holen können. Jetzt gehst du natürlich nicht mit einem guten Gefühl ins erste Spiel.“ Allerdings betont Logermann auch: „Die Vorbereitung ist schön und gut, aber wir werden am Wochenende sehen, wo wir stehen.“

  • Der Gegner 

Wiedenbrück II hat sechs Punkte Rückstand auf den SVD. Beide Mannschaften stellen die statistisch besten Defensiven der Liga. Die Reserve des Regionalligisten hat erst 15 Tore kassiert, Drensteinfurt 16. Das Problem der Gäste liegt in der Offensive. Gerade mal 28 Treffer (SVD 34) stehen zu Buche, nur fünf Teams haben weniger Tore erzielt.

In der Vorbereitung verzeichneten die Wiedenbrücker ausschließlich gute Ergebnisse. In vier Testspielen gab es nur eine Niederlage – gegen Westfalenligist Victoria Clarholz (0:2). Demgegenüber stehen zwei Siege und ein Remis gegen das Spitzentrio der Bezirksliga 2.

Besonders auffällig ist, dass der SCW II auswärts (19 Punkte) bislang erfolgreicher agiert als zu Hause (9). Die vergangenen sechs Auswärtsspiele wurden allesamt gewonnen. Allerdings ging die letzte Partie vor der Winterpause, das Derby gegen den FSC Rheda, 1:2 verloren.

  • Das sagt Logermann

Für den SVD-Coach ist der Gegner eine „Top-Truppe“. Die IG Bönen „wird vorne wegmarschieren, aber vom Fußballerischen her ist Wiedenbrück mit Soest und Bönen das Beste bei uns in der Liga“, sagt Logermann. Wiedenbrück habe Aufstiegsambitionen und schiele auf Platz zwei. „Da wird einiges auf uns zukommen am Sonntag. Sie wollen einen Sieg holen bei uns“, ist sich Logermann sicher.

Was seine Mannschaft betrifft, hält er den Ball flach: „Wir gehen ohne Druck ins Spiel, auch wenn wir an Bönen ranrücken können.“ Im Topspiel treffen der Spitzenreiter und der Tabellenzweite SuS Cappel aufeinander. Sollte Cappel nicht gewinnen, kann der SVD mit einem Sieg auf Platz zwei klettern.

  • Bisherige Duelle

Die Bilanz ist makellos. Drei Mal spielten Drensteinfurt und Wiedenbrück II gegeneinander, drei Mal gewann der SVD – das Hinspiel durch ein Tor von Marvin Brüggemann mit 1:0. „Da haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht“, erinnert sich Logermann.

  • Personal

„Man muss realistisch sein. Wir haben ein bisschen an Substanz verloren im Kader im Vergleich zur Hinrunde und müssen uns erst mal finden“, sagt Oliver Logermann. Jens-Uwe Niemeyer und Maximilian Dahloff stehen gar nicht mehr zur Verfügung, Sinthusen Chelvanathan fehlt vorerst.

Außerdem fallen Patrick Günner, Sven Grönewäller, Robin Wichmann und Winter-Neuzugang Fabian Frönd gegen Wiedenbrück verletzt aus. Frönd musste im Test bei Münster 08 II in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden. „Er hat Probleme mit dem Sprunggelenk und wird am Sonntag nicht spielen“, sagt Logermann. Sven Wiebusch hat Wochenend-Dienst. Die Einsätze von Falk Bußmann (Kniebeschwerden) und Valentin Kröger (krank) sind fraglich.

Immerhin kehren Brüggemann und Maximilian Schulze-Geisthövel in den Kader zurück, der 17, 18 Leute zählen wird. Zwischen den Pfosten wird wahrscheinlich Tobias Kofoth stehen.

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