Fußball

SVD gegen Sünninghausen: Dahlhoff dabei, Westhoff verletzt

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Verletzt: Yannick Westhoff fällt lange aus.

Drensteinfurt - Die Konstellation könnte kaum besser sein. Als Spitzenreiter gehen die Fußballer des SV Drensteinfurt in ihr erstes Flutlichtspiel der Bezirksliga-Saison. Um beim anschließenden Mannschaftsabend ordentlich feiern zu können, zählt gegen das Schlusslicht aus Sünninghausen nur ein Sieg.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – BW Sünninghausen (Freitag, 19.30 Uhr). Das sieht auch Oliver Logermann so. „Ohne dem Gegner zu nahe treten zu wollen: Wenn wir als Tabellenführer zu Hause gegen den Tabellenletzten spielen, dann gibt‘s nur eins: einen Sieg. Das ist definitiv so, und mit der Parole gehen wir ins Spiel“, sagt der Trainer des SVD. „Wir wollen Vollgas geben und unsere Chancen schneller reinmachen als zuletzt, damit wir eher Ruhe kriegen und auf der Trainerbank nicht so lange schwitzen müssen.“

Im dritten Heimspiel nacheinander und dem letzten bis zum 2. Dezember (gegen RW Westönnen) können die Stewwerter den Vorsprung auf den Tabellenzweiten IG Bönen, der am Sonntag den Fünften TuS Germania Lohauserholz zum Spitzenspiel empfängt, zumindest für zwei Tage auf sieben Punkte ausbauen. „Unsere Heimbilanz sieht ganz gut aus“, sagt Logermann. Während der SVD zu Hause noch ungeschlagen ist, hat Sünninghausen auswärts alle vier Spiele verloren. „Es spricht schon vieles für uns“, sagt Logermann und fügt hinzu: „Wir nehmen die Favoritenrolle gerne an.“

+++ Live-Ticker vom Heimspiel des SVD +++

Unterschätzen dürfe man aber keinen in der Liga. Das zeigt der Auftritt von Westfalia Soest beim Kellerkind in Unna am Sonntag. „Soest hat unerklärlicherweise 1:3 verloren“, sagt Logermann. Der Coach ist sich sicher: „Wir nehmen das Spiel ernst.“

Fünf Tage nach dem 4:1-Erfolg gegen den SC Sönnern steht den Drensteinfurtern ein relativ breiter Kader zur Verfügung. Ex-Drittliga-Spieler Maximilian Dahlhoff, dessen Verpflichtung der SVD Anfang dieser Woche bekannt gegeben hat, wird erstmals dabei sein. Seine Spielberechtigung liegt seit Dienstag vor. „Ich gehe zu 99 Prozent davon aus, dass er im Kader ist“, sagt Logermann. Maximilian Schulze-Geisthövel wird wohl etwas später kommen, bei Marvin Brüggemann „müssen wir von Spiel zu Spiel gucken“.

Günner zurück im Kader

Der spielende Co-Trainer Patrick Günner ist wieder fit und dabei. Leon van Elten sitzt den vierten und letzten Teil seiner Sperre ab. Neben Christopher Kemper wird auch Yannick Westhoff nicht zum Kader gehören. Er hat sich im Spiel gegen Sönnern – der Übeltäter sah für das Foul Rot – das Außenband im Sprunggelenk gerissen und fällt ungefähr sechs Wochen aus. „Er hat wahrscheinlich schon Winterpause“, berichtet Logermann. „Es tut mir leid für ihn, weil er ganz gut drin war zuletzt.“

Der Gegner

Sünninghausen ist als einziges Team neben dem SV Geseke noch sieglos. Vier der jüngsten fünf Spiele hat der Aufsteiger aus Oelde verloren – zuletzt 1:2 in Freckenhorst. „Ich bin enttäuscht. Wir haben eine gute Leistung abgeliefert, uns aber nicht dafür belohnt“, sagte Trainer Frederik Sudhues im Gespräch mit der „Glocke“. Die einzigen Punkte holten die Blau-Weißen gegen den SuS Ennigerloh (1:1), den SV Geseke (2:2) und den FSC Rheda (1:1). Das Team hat zwar erst zehn Tore erzielt – das ist der schlechteste Wert in der Staffel 7 –, aber auch erst 18 kassiert.

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