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SVD heiß auf ersten Heimsieg seit fünf Monaten

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Von: Matthias Kleineidam

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Sinthusen Chelvanathan (links) will seinen Gegenspielern im Heimspiel gegen Soest davonlaufen. Foto: Kleineidam
Sinthusen Chelvanathan (links) will seinen Gegenspielern im Heimspiel gegen Soest davonlaufen. © Kleineidam

Drensteinfurt - Nach der Winterpause ungeschlagen bleiben, den Hinspielsieg wiederholen und in der Tabelle am Gegner vorbeiziehen – das will Fußball-Bezirksligist SV Drensteinfurt. Das formschwache Team des Spielvereins Westfalia Soest schaut vorbei.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SVW Soest (Sonntag, 15 Uhr). Als Meisterschaftsanwärter Nummer eins waren die Soester vor der Saison gehandelt worden. Doch das Thema hat sich erledigt. Nach einem schwachen Start und einer Aufholjagd bis zur Winterpause lief es zuletzt wieder miserabel. Während die neuntplatzierten Stewwerter 2018 noch unbezwungen sind, kassierten die Soester in drei Spielen drei Niederlagen. Am vergangenen Sonntag gingen sie nach drei Gegentoren in der Schlussphase 1:5 gegen den SuS Ennigerloh unter. „Wir machen zurzeit eine schwere Phase durch“, sagte Trainer Christian Klotz nach dem Spiel.

„Es kriselt bei denen“, weiß auch SVD-Coach Oliver Logermann. Er geht davon aus, dass die Soester eine Reaktion zeigen und die Talfahrt unbedingt stoppen wollen. „Für mich ist das eine der spielstärksten Mannschaften in der Liga“, sagt Logermann und erwartet eine „Wundertüte“ im Erlfeld.

Die Stewwerter sind heiß auf den ersten Heimsieg seit Anfang Oktober. Nach 15 Punkten aus den ersten fünf Spielen vor eigenem Publikum holten sie aus den jüngsten vier Partien nur einen Punkt. Und der kam vor zwei Wochen gegen Cappel auch noch glücklich zustande.

Soest ist ein „Lieblingsgegner“

Die Bilanz des SVD gegen Soest kann sich sehen lassen. Seit fast vier Jahren hat das Team nicht gegen den SV Westfalia verloren. Fünf Siege – zuletzt vier in Serie – und zwei Unentschieden gab es in den vergangenen sieben Duellen. „Grundsätzlich ist das unser Lieblingsgegner“, sagt Logermann. Im Hinspiel erzielte Ercan Taymaz den einzigen Treffer. Mit etwas Glück retteten die Drensteinfurter die Führung ins Ziel.

Der SVD muss diesmal ohne Maximilian Schulze-Geisthövel auskommen, der nach seiner überflüssigen Gelb-Roten Karte in Hamm gesperrt ist. Kapitän Leon van Elten ist nach seiner Gelb-Sperre zurück im Kader. André Vieira Carreira und Sven Grönewäller, der sich im Training verletzt hat, fallen aus. „Sonst sind außer den Langzeitverletzten alle an Bord“, sagt Trainer Logermann. Bei Soest fehlt Amar Anne, mit sechs Treffern bester Torschütze der Truppe, nach seiner Roten Karte gegen Bockum-Hövel (0:4) weiterhin.

Heimserie ausbauen

Kreisliga B3 Münster: SVD II – DJK GW Amelsbüren (Sonntag, 12.30 Uhr). So schnell kann‘s gehen: Durch die erste Niederlage nach der Winterpause (0:1 in Mecklenbeck) rutschte die zweite Mannschaft vom zweiten auf den fünften Platz ab. Das Gute: Am 21. Spieltag können sich die Stewwerter nicht verschlechtern. Denn der Tabellensechste Amelsbüren, der zu Gast im Erlfeld ist, hat fünf Punkte Rückstand. Die Grün-Weißen sind mit zwei Siegen ins Jahr 2018 gestartet. Einem 7:3-Erfolg gegen Ascheberg II folgte ein 4:2 gegen Nordkirchen. Die SVD-Reserve, die das Hinspiel in Amelsbüren 2:0 gewann, will ihre Heimserie ausbauen. Seit einem halben Jahr ist sie auf eigenem Platz unbezwungen. Volker Rüsing fordert einen ganz anderen Auftritt als zuletzt in Mecklenbeck. „Eine Leistungssteigerung muss her“, sagt er.

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