Dreierpack von Taymaz beim 4:2-Sieg des SVD

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Ercan Taymaz (rotes Trikots) köpft im Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück II das 3:2 für den SV Drensteinfurt.

Drensteinfurt - Als das Spiel zu kippen drohte, zeigte Ercan Taymaz, wie wertvoll er sein kann. Flanke Niehues, Tor Taymaz, 3:2. Vorlage Brune, Tor Taymaz, 4:2. Weil er bereits das 2:1 erzielt hatte, avancierte der 27-Jährige im Heimspiel der SVD-Fußballer gegen Wiedenbrücks Zweite zum Matchwinner.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SC Wiedenbrück II: 4:2. „Ercan gefällt mir unheimlich gut“, lobte Trainer Oliver Logermann seinen Angreifer nach dem zweiten Sieg im zweiten Heimspiel. Taymaz hatte zum Auftakt gegen Lohauserholz noch gefehlt. Nach zwei Einsätzen hat er schon vier Mal getroffen – und damit einen erheblichen Anteil daran, dass die Drensteinfurter wie vor drei Jahren mit sieben von neun möglichen Punkten in die Meisterschaft starteten. Saisonübergreifend sind sie sogar seit 14 Partien ungeschlagen – Test- und Pokalspiele inklusive.

SV Drensteinfurt bezwingt SC Wiedenbrück II

Gegen die Regionalliga-Reserve des SCW hatte der SVD vor rund 100 Zuschauern zunächst allerdings Probleme. „Wir waren ein bisschen ängstlich, haben wenige Zweikämpfe gewonnen“, analysierte Logermann. Die „fußballerisch sehr guten“ Gäste waren zunächst das bessere Team, hatten Chancen und verdienten sich den Führungstreffer. In der 34. Minute nutzten sie einen groben Fehler in der Hintermannschaft der Stewwerter zum 0:1. Nur sechs Minuten später machte Leon van Elten seinen Fehler wieder gut und erzielte das 1:1. „Er hat sich mit dem Ausgleich belohnt und insgesamt ein gutes Spiel gezeigt“, so Logermann. Kurz vor dem Pausenpfiff war Taymaz erstmals zur Stelle und sorgte für das 2:1 (45.).

Logermann war sich "sicher"

Auch im zweiten Durchgang hatte der SVD zunächst keinen Zugriff. Nachdem sich ein Schuss der Wiedenbrücker auf die Latte gesenkt hatte (53.), war das Team aus dem Kreis Gütersloh mit einem Heber über Keeper Christopher Kemper erfolgreich – 2:2 (55.). Logermann machte sich trotz des Rückschlags an der Seitenlinie nicht großartig Sorgen. „Die Köpfe waren oben. Ich war mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen würden“, sagte der Coach nach dem Abpfiff.

Es dauerte nach dem Ausgleich nicht lange, ehe der SVD die passende Antwort fand. Eine perfekte Flanke von Yannick Niehues verwertete Taymaz per Kopf zum 3:2 (66.). Die Vorentscheidung fiel nur vier Minuten später. Tobias Brune, der ebenfalls überzeugte, legte von der Grundlinie zurück, und Taymaz drückte den Ball zum 4:2 über die Linie.

„Drei Buden reichen doch, oder nicht?“

Fan Hennes Kramer wollte noch mehr Tore sehen. Taymaz‘ trockene Antwort: „Drei Buden reichen doch, oder nicht?“ In der Schlussphase hatten die Wiedenbrücker eine Doppelchance, doch Kemper wehrte beide Bälle ab (85.). Nach einem Foul an Niehues hätte Drensteinfurt einen Elfmeter kriegen müssen, doch der Schiedsrichter pfiff nicht.

In der Tabelle steht der SVD hinter der SG Bockum-Hövel, dem TuS Freckenhorst (beide neun Punkte) und RW Westönnen (sieben) auf Platz vier. Weiter geht es für die Stewwerter bereits am Dienstag (19.45 Uhr) im Kreispokal bei der Warendorfer SU. Am Sonntag (15 Uhr) geht es beim bislang überforderten Aufsteiger SuS Cappel in Lippstadt wieder um Punkte.

SVD: Kemper, Niemeyer, Ziegner, Brune, van Elten, Chelvanathan (86. Grönewäller), Fröchte, Vieira Carreira (46. De. Popil), Niehues (88. Schouwstra), Möllers, Taymaz

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