Fußball

SVD verliert Spitzenspiel und muss Bockum-Hövel ziehen lassen

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Tobias Brune musste sich mit dem Bezirksligisten SV Drensteinfurt beim Verfolger TuS Freckenhorst mit 1:3 geschlagen geben. Es war die erste Liga-Niederlage seit exakt drei Monaten für den SVD – und die dritte insgesamt.

Drensteinfurt – Bezirksliga 7: TuS Freckenhorst – SV Drensteinfurt 3:1. Die Fußballer des SVD werden nicht als Spitzenreiter überwintern. Das steht vor dem letzten Spieltag in diesem Jahr fest.

Denn während Bockum-Hövel seine Heimaufgabe gegen Mastholte löste (4:2), mussten die Drensteinfurter im Spitzenspiel die erste Niederlage in der Liga seit genau drei Monaten hinnehmen und haben nun wie Westönnen vier Punkte Rückstand auf Platz eins.

Oliver Logermann hatte den Grund für den „kleinen Dämpfer“ schnell gefunden. „Wir waren die ersten 20 Minuten nicht auf dem Platz. Da muss man sich nicht wundern“, schimpfte der Coach. Der Tabellenvierte Freckenhorst führte durch Tore in der 17. und 20. Minute laut Logermann „zu Recht“ mit 2:0. Danach stellte der SVD auf Viererkette um. „Wir haben zwar mehr Engagement gezeigt und waren auf Augenhöhe, aber nicht zwingend genug.“

Chancen zum 2:2 vergeben

In der zweiten Halbzeit vergab Markus Fröchte eine „hundertprozentige Chance“. Der Verteidiger schloss bei einer Eins-gegen-eins-Situation gegen den TuS-Torwart nicht gut ab. Daniel Ziegner sorgte für Hoffnung. Nachdem Diogo Castro gefoult worden war, verwandelte Drensteinfurts Kapitän den fälligen Elfmeter zum 2:1 (67.) – sein neuntes Saisontor bereits. Im Anschluss drückten die Gäste, agierten meist mit langen Bällen. Der eingewechselte Maximilian Groß vergab die Riesenchance zum 2:2, auch Falk Bußmann hatte es auf dem Fuß. „Wir waren nah dran am Ausgleich“, sagte Logermann. Kurz vor Schluss verlor Tim Bothen aber leichtfertig den Ball, Freckenhorst nutzte das Überzahlspiel zum entscheidenden 3:1 (90.).

--- Die Tabelle ---

„Wir hätten es gerne anders gehabt“, so Logermann. Vor allem Christoph Lübke habe gefehlt. Aber allzu viel klagen wollte der Coach nicht. „Wir haben eine gute Runde gespielt bislang.“ Immerhin hatte der SVD zuvor elf Ligaspiele in Serie nicht verloren. Und vier Punkte sind bei 14 ausstehenden Spieltagen noch aufzuholen, zumal es direkt nach der Winterpause am 16. Februar in Hamm zum direkten Duell mit Bockum-Hövel kommt. „Alle sind sehr stabil oben“, sagte Logermann. 

SVD: Kofoth, Ziegner, van Elten, Niehues, Fröchte, Vieira Carreira, Bothen, Bußmann, Brune, Castro, Kröger (63. Groß)

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