Fußball

SVD vom Jäger zum Gejagten – in Sünninghausen nicht blamieren

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Mit gemeinsamen Kräften wollen die Fußballer des SV Drensteinfurt die Tabellenführung verteidigen.

Drensteinfurt Mit sechs Punkten aus den ersten beiden Spielen des Jahren haben die Fußballer des SV Drensteinfurt die Pole-Position in der Bezirksliga 7 erobert. Das heißt aber auch: Daniel, Ziegner, Dennis Popil und Co. sind vom Jäger zum Gejagten geworden.

Bezirksliga 7: BW Sünninghausen – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Die mahnenden Worte von Oliver Logermann sind angekommen. „Es gibt Grund zur Hoffnung“, sagt der Coach des SVD: „Die Trainingswoche war richtig gut, in den Einheiten war richtig Dampf drin.“ Seine Laune sei daher „deutlich besser“ als in den vergangenen Wochen, in denen seine Mannschaft „noch nicht ganz in der Spur“ gewesen sei.

Während spielerisch zuletzt vieles zu wünschen übrig ließ, kann es, was die Platzierung betrifft, nicht besser laufen. Durch das 3:1 gegen Sönnern übernahmen die Drensteinfurter die Spitzenposition in der Staffel 7. Die gilt es am Sonntag im Auswärtsspiel bei Blau-Weiß Sünninghausen in Oelde zu verteidigen.

Offensiv fehlt es an Qualität

Die Gastgeber sind Vorletzter und drohen abzusteigen. 13-mal hat Sünninghausen bereits verloren, nur dreimal gewonnen. Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause ging BWS beim 0:2 in Oestinghausen leer aus. Sünninghausen fehlt es vor allem offensiv an Qualität. Im Schnitt trifft die Mannschaft nur einmal pro Partie. Der beste Schütze kommt auf vier Tore. Zum Vergleich: Diogo Castro steht bei 18 Treffern.

„Ich erwarte einen tief stehenden Gegner und dass wir uns spielerisch steigern“, sagt Logermann. Im Hinspiel setzte sich der SVD zwar mit 3:0 durch, doch das Spiel war enger als es das Ergebnis vermuten lässt. Erst in der Schlussphase entschieden die Stewwerter die Partie.

Wer geht ins Tor?

Auch in personeller Hinsicht kann Logermann nicht klagen. „Wir haben einen ordentlichen Kader zur Verfügung“, sagt der Trainer. Einen Wechsel wird es im Tor geben. Steffen Scharbaum ist wieder gesund, allerdings könnte auch Tobias Kofoth den Platz von Christopher Kemper einnehmen, der gegen Sönnern aushalf und unter anderem einen Elfmeter parierte. Auch Michel Eising sei ein Kandidat für die Startelf, sagt Logermann. André Vieira Carreira ist ebenfalls wieder einsatzbereit. Nicht dabei sind weiterhin Tobias Brune, Maximilian Groß und Alexander Pankok.

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