Fußball

SVD nach 0:0 in Westönnen nicht mehr an der Tabellenspitze

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Dennis Popil (rechts) und Falk Bußmann nahmen mit den Drensteinfurtern einen Punkt aus Westönnen mit.

Drensteinfurt – Bezirksliga 7: RW Westönnen – SV Drensteinfurt 0:0. Dass seine Jungs zum ersten Mal seit Ende August (0:2 gegen die SG Bockum-Hövel) kein Tor erzielten und den neunten Ligasieg nacheinander verpassten, war Oliver Logermann relativ egal.

„Ich bin zufrieden“, sagte der Trainer der SVD-Fußballer nach dem ersten Unentschieden in dieser Saison. „Das war ein gutes Spiel zweier Topmannschaften mit relativ wenig Torchancen.“ Westönnen sei ein „sehr guter“ Konkurrent im Aufstiegskampf. In dem hat nach dem 3:0 gegen Sönnern die SG Bockum-Hövel wieder die Nase vorn. Mit 32 Punkten liegen die Hammer hauchdünn vor Drensteinfurt und Westönnen (je 31).

Am Westönner Bahndamm rückte Steffen Scharbaum für Tobias Kofoth ins Tor, sonst gab es beim SVD keine Veränderung in der Startelf gegenüber dem Heimspiel gegen Aufsteiger Allagen (4:2). Markus Fröchte saß nach einer Verletzung auf der Bank.

Fußball-Bezirksliga: RW Westönnen - SV Drensteinfurt 0:0

Das 0:0 entsprach durchaus dem Spielverlauf, neutralisierten sich die beiden Mannschaften doch über weite Strecken. Spitzenspiel-Charakter hatte die Partie jedenfalls in keiner Phase, zu sehr waren die Teams darauf erpicht, bloß keinen Fehler zu machen. Dieser wäre den Westönnern in der Schlussphase beinahe noch unterlaufen. Jedenfalls besaßen die Gäste in der letzten Viertelstunde Hochkaräter, die zuvor überhaupt nicht zu sehen waren.

Pfostentreffer

Nachdem RWW-Keeper Brylka gegen Falk Bußmann auf dem Posten war, hatte er Glück, dass Tobias Brune nach einem Abpraller zu überrascht war, um zu einem Abschluss vor dem fast leeren Tor zu kommen. Wenig später setzte Brune den Ball aus der zweiten Reihe knapp drüber. Und in der Nachspielzeit dribbelte sich SVD-Torjäger Diogo Castro durch, traf aber nur das Aluminium. Zuvor war Yannick Niehues nach Vorarbeit des eingewechselten Maximilian Groß schon an Keeper und Innenpfosten gescheitert, berichtete Logermann.

Insofern war RWW-Trainer Christoph Linstaedt froh über den gewonnenen Punkt, hatte seine Mannschaft doch in der zweiten Halbzeit nur zwei nennenswerte Offensivaktionen. So hämmerte der kurz vorher eingewechselte Bettenbrock die Kugel aus der Distanz nur wenige Zentimeter drüber (71.). In der Schlussphase verzog Schneider aus spitzem Winkel.

--- Die Tabelle ---

In den ersten 45 Minuten hätten die Torleute auf beiden Seiten ein Aufwärmprogramm gebraucht, wenn die Temperaturen der Jahreszeit entsprechend gewesen wären. Gefordert waren sie jedenfalls in kaum einer Szene, so sehr waren beiden Seiten auf Torsicherung aus.

Immerhin verdienten sich die Westönner diesbezüglich unterm Strich gute Noten. Das sah auch Linstaedt als positive Erkenntnis. Zudem zeigte er sich zufrieden, dass seine Mannschaft trotz des Spiels drei Tage zuvor in Soest (4:2) genügend Körner hatte, wenngleich es am Ende eng wurde.

SVD: Scharbaum, Ziegner, De. Popil, van Elten, Hoeveler (46. Groß), Niehues, Vieira Carreira, Bußmann, Brune, Castro, Lübke

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