Fußball

Das sagt SVD-Trainer Logermann zum 1:1 gegen Wiedenbrück

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André Vieira Carreira (rechts) traf mit dem SV Drensteinfurt auf den SC Wiedenbrück II, für den David Loheider (links) aus dem Regionalliga-Kader auflief.

Drensteinfurt - Die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt haben eine Niederlage zum Start ins Pflichtspieljahr 2019 abgewendet. Das Team von Trainer Oliver Logermann kam gegen die verstärkte Reserve des Regionalligisten SC Wiedenbrück nach einem Rückstand zur Pause zu einem 1:1.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SC Wiedenbrück II: 1:1. Wie schnell sich im Fußball das Blatt wenden kann, stellte die erste Mannschaft des SVD im ersten Rückrundenspiel eindrucksvoll unter Beweis. In der ersten Halbzeit waren die Stewwerter den Gästen, die mit Spielern aus dem Regionalliga-Kader antraten, in allen Belangen unterlegen. Nach der Pause kämpfte sich die Elf von Trainer Oliver Logermann in die Partie und war dem Sieg am Ende näher als Wiedenbrücks Reserve. Alles in allem ging das Unentschieden in Ordnung.

„Wir sind auf einem guten Weg. Ihr könnt stolz auf euch sein“, sagte Logermann seinen Jungs direkt nach dem Abpfiff. Er hatte eine deutliche Reaktion auf die peinliche 0:6-Pleite im letzten Testspiel drei Tage zuvor beim ambitionierten B-Ligisten Münster 08 II gesehen – vor allem in den zweiten 45 Minuten. „Das war eine ziemlich geile zweite Halbzeit“, lobte Logermann.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SC Wiedenbrück II 1:1

Im Duell des Tabellendritten mit dem Fünften musste der SVD auf Patrick Günner, Sinthusen Chelvanathan, Sven Grönewäller, Robin Wichmann, Sven Wiebusch und Fabian Frönd verzichten. Der A-Jugendliche Valentin Kröger gab sein Pflichtspiel-Debüt – und das von Beginn an. Beim SCW liefen mehrere Akteure auf, die früher in der Regionalliga spielten (Mariusz Rogowski) oder das aktuell tun wie Tammo Harder und David Loheider. Harder, ehemaliger U-Nationalspieler und Drittliga-Spieler, hat 100 Einsätze und 27 Tore für Borussia Dortmund II in seiner Vita stehen.

Zunächst sahen die gerade mal 30 Zuschauer im Erlfeld dominierende Gäste. Die Wiedenbrücker versuchten es erst mit der Hacke (6.) und dann aus 20 Metern (9.). In der 15. Minute war Drensteinfurts Keeper Tobias Kofoth zur Stelle (15.). Die einzige SVD-Chance vor dem Pausenpfiff gehörte Falk Bußmann. Er köpfte den Ball nach einer Ecke aber am Tor vorbei (32.). Nachdem Kofoth stark gegen Loheider pariert hatte (36.), fiel in der 45. Minute das 0:1. Rogowski sah, dass Kofoth zu weit vor dem Tor stand, und traf aus gut 30 Metern. Direkt danach war Pause. „Wir wollten mit einem 0:0 in die Halbzeit“, verriet Logermann den Matchplan. Das misslang.

- - - Die Tabelle  - - -

Nach dem Wiederanpfiff wurde der SVD in der Offensive aktiver. Vor allem die Einwechselung von Maximilian Schulze-Geisthövel sorgte für Schwung. „Mit ihm hatten wir deutlich mehr Durchschlagskraft“, so Logermann. Die ersten dicken Chancen zum Ausgleich hatte Tobias Brune. Erst verzog er freistehend, nachdem Dennis Popil flach vorher gepasst hatte (60.), dann reagierte der 23-Jährige bei einer Flanke von André Vieira Carreira etwas zu spät. Doch kurz darauf belohnten sich die Stewwerter. Bußmann drückte einen Freistoß von Marvin Brüggemann per Kopf über die Linie (76.) – sein drittes Saisontor. „Mit ein bisschen Glück gewinnen wir das Ding noch“, sagte Logermann. Zwei gute Möglichkeiten gab es noch für die Gastgeber. Daniel Ziegners Kopfball war nicht präzise genug (88.), Brune verpasste Sekunden vor dem Schlusspfiff das 2:1 (90.+1).

Serie der Gäste beendet

Durch das Remis verpasste der SVD den Sprung auf Platz zwei und liegt nun sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter IG Bönen, dessen Spiel gegen den Tabellenzweiten SuS Cappel ausfiel. Wiedenbrück II, das zuvor sechs Mal in Serie auswärts gewonnen hatte, hat weiter sechs Zähler Rückstand auf Drensteinfurt.

Sein erstes Auswärtsspiel in der Rückserie absolviert der SVD am Sonntag (17. Februar, 15 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des SV Westfalia Rhynern II. Die Hammer belegen in der Tabelle mit nur einem Sieg den letzten Platz.

SVD: Kofoth, Ziegner, van Elten, Vieira Carreira, Fröchte, Niehues, Bußmann, Brune, De. Popil, V. Kröger (60. M. Schulze-Geisthövel), Brüggemann (81. Schouwstra)

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