Fußball

Teufelskerl Kofoth hält Punkt fest, aber: 0:0 für SVD zu wenig

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Fehlerlos: Drensteinfurts Torwart Tobias Kofoth spielte – wie in dieser Szene – nicht nur gut mit, sondern hielt mit mehreren ausgezeichneten Paraden die Null im Heimspiel gegen Rheda fest.

Drensteinfurt - Es hätte extrem spannend im Rennen um die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga werden können. Doch die Fußballer des SV Drensteinfurt mussten sich im Heimspiel gegen den FSC Rheda mit einem torlosen Remis begnügen.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – FSC Rheda: 0:0. Sie konnten sich sogar noch glücklich schätzen. Denn der überragende Tobias Kofoth hielt alles, was aufs Tor kam. Fehlerlos, ausgezeichnet, brillant: Die Leistung, die Kofoth vor etwa 100 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Erlfeld zeigte, war nur in Superlativen zu beschreiben. Der Keeper des SVD brachte die Gäste aus dem Kreis Gütersloh zur Verzweiflung. Eine „Wahnsinns-Leistung“ attestierte Oliver Logermann seinem Schlussmann: „Tobi hat uns den Punkt gerettet.“ Mit dessen Vorderleuten war der Coach dagegen überhaupt nicht zufrieden. „Wir waren nicht auf dem Platz“, kritisierte Logermann, einige seien ihrer Form hinterhergelaufen.

Statt der IG Bönen einen Tag nach deren 0:1-Niederlage gegen RW Westönnen mit dem vierten Sieg in Serie auf die Pelle zu rücken, liegen die Stewwerter nach dem achten Unentschieden in dieser Saison – kein Team hat mehr – drei Punkte hinter dem Spitzenreiter und haben ein Spiel mehr absolviert. Der SVD kann sich also auf die Vizemeisterschaft konzentrieren.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – FSC Rheda 0:0

Logermann musste auf Sinthusen Chelvanathan, Leon van Elten und Fabian Frönd (alle im Urlaub) sowie die verletzten Alexander Pankok, Markus Fröchte, Yannick Westhoff, Robin Wichmann und Sven Grönewäller verzichten. Philipp Ressler übernahm im Vergleich zum Spiel in Sünninghausen (6:2) vier Tage zuvor den Part von Chelvanathan in der ersten Elf.

In der ersten Halbzeit machte nur Rheda Dampf – und hatte eine richtig gute Chance. Kofoth reagierte bei einem Kopfball glänzend (14.). Die Gastgeber agierten zu passiv und nach vorne harmlos. Der einzige Abschluss vor der Pause von Yannick Niehues war kein Problem für den FSC-Keeper (29.).

Kofoth, immer wieder Kofoth

Zur zweiten Hälfte brachte Trainer Logermann Max Schulze-Geisthövel für Valentin Kröger, um mehr Druck aufzubauen. Und der hatte gleich die erste Möglichkeit. Nach einer Flanke von Ressler drückte er den Ball übers Tor (48.). In der Folge waren aber wieder die Gäste gefährlicher. Kofoth parierte innerhalb kurzer Zeit drei Mal: erst einen abgefälschten Schuss (55.), direkt im Anschluss einen Freistoß (57.) und dann einen Distanzschuss (59.). Auf der anderen Seite traf Daniel Ziegner den Ball nach einem Freistoß von Marvin Brüggemann nicht richtig (63.), Schulze-Geisthövel versuchte es nach einer Hereingabe von Dennis Popil mit einem Hackentrick statt mit der Innenseite (65.).

In der Schlussphase sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch. Beide Teams wollten den Sieg. Nach eine Kopfballchance von Ziegner (76.) glänzte erneut Kofoth. Zunächst fischte der Ascheberger die Kugel aus dem Eck (83.), und nach einem Schuss Rhedas, der knapp vorbeiging (84.), war Kofoth erneut zur Stelle und hielt die Null fest (90.+3). Im anderen Sechzehner hatte der eingewechselte Nils Struhkamp in der vierten Minute der Nachspielzeit das 1:0 auf dem Fuß. Doch er zögerte zu lange und setzte den Schuss zu hoch an. Und so blieb es – wie im Hinspiel (2:2) – bei der Punkteteilung.

SVD: Kofoth, Günner (76. Schouwstra), Ziegner, De. Popil, Brüggemann, Niehues, Vieira Carreira, Bußmann, Brune, Ressler (76. Struhkamp), Kröger (46. Schulze-Geisthövel)

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