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Dieser Hoffnungsträger sorgt für eine gelungene Generalprobe des SVD

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Von: Matthias Kleineidam

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Bereitete im Testspiel gegen den SVF Herringen das einzige Tor des SV Drensteinfurt vor: Marc Heitplatz (in Rot). Foto: Kleineidam
Bereitete im Testspiel gegen den SVF Herringen das einzige Tor des SV Drensteinfurt vor: Marc Heitplatz (in Rot). © Kleineidam

Die Langzeitverletzten sind zurück, die Spielerauswahl ist groß, und ein Hoffnungsträger trifft wieder: Beim Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt gibt es eine Woche vor dem ersten Meisterschaftsspiel 2022 einiges, was Spieler, Trainer und die anderen Verantwortlichen positiv stimmen sollte.

Testspiel: SV Drensteinfurt – SVF Herringen 1:0. Und zum Ende der Vorbereitung stimmen auch noch die Ergebnisse. Fünf Tage nach dem 0:0 bei Concordia Albachten, dem Spitzenreiter der Staffel 12, schaffte die vom Abstieg bedrohte Mannschaft von Thorsten Heinze im vierten und letzten Testspiel den ersten Sieg. Der Trainer sprach von einem „passenden Ergebnis“ gegen einen „guten Kreisligisten“.

Das entscheidende Tor fiel kurz nach dem Seitenwechsel. Marc Heitplatz, gerade erst auf dem Platz, schickte den ebenfalls eingewechselten Falk Bußmann auf die Reise. Der Angreifer legte den Ball an Herringens Keeper Nico Holstein vorbei und drückte ihn über die Linie (52.). Heitplatz, der wie sein U19-Teamkollege Nils Kröger spielte, gab sein Debüt in der ersten Mannschaft, Bußmann, der bislang erst in drei Ligapartien zum Einsatz kam und lange verletzt ausfiel, traf erstmals seit dem 5. September wieder.

Wieder kein Gegentor

Aber nicht nur das freute Heinze. „Wir haben gut verteidigt. Es war wichtig, dass die Null steht“, sagte der Coach. Der SVD kassierte sogar zum zweiten Mal in Serie keinen Treffer. In den bisherigen 15 Bezirksliga-Spielen gelang das nicht einmal. Ebenfalls erfreulich: Heinze konnte siebenmal wechseln. Das gab es schon lange nicht mehr beim SVD.

Defizite sind aber auch zu erkennen. Heinze monierte während des Spiels die vielen „einfachen Fehler“ seiner jungen Elf. Auch die Chancenverwertung muss besser werden. „In der ersten Halbzeit müssen wir ein Tor machen, hatten aber nur Fehlschüsse“, sagte der Trainer. Lars Hülsmann, Dario Seljmesi und Robin Wichmann verpassten die Führung.

SVD: Scharbaum – Hoeveler, N. Kröger, van Elten, Fröchte, Pankok, Seljmesi, Grönewäller, De. Popil, Wichmann, Hülsmann (eingewechselt: Ressler, Rüsken, Bußmann, Scharmann, Heitplatz, Steinert, Heinze)

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