Fußball

Darum steht der SVD vor einem „coolem Showdown“

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Dennis Popil (links), der auf fünf Saisontore kommt, spielt mit dem SVD gegen Absteiger Unna.

Drensteinfurt - Die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt können noch den zweiten Platz und damit die Qualifikation für die Relegationsrunde der zwölf Vizemeister erreichen. Dass das gelingt, ist nach der 1:7-Pleite beim direkten Konkurrenten RW Westönnen aber unwahrscheinlich.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – Rot-Weiß Unna (Sonntag, 15 Uhr). Oliver Logermann hat die Hoffnung noch nicht komplett aufgegeben. Und das hat vor allem folgenden Grund: Der TuS SG Oestinghausen ist nach der 1:3-Niederlage im Nachholspiel am Donnerstagabend beim TuS Germania Lohauserholz als Tabellen-13. noch nicht gerettet. Und die Schwarz-Gelben, deren Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur zwei Punkte beträgt, empfangen am Sonntag Westönnen. Ein Zähler würde Oestinghausen reichen, um aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu feiern.

„Das wird ein heißes Ding, ist zudem ein Derby“, sagt SVD-Trainer Logermann über die Aufgabe des Rivalen Westönnen und spricht von einem „coolen Showdown“. Realistisch betrachtet dürften die bärenstarken Westönner (15 Siege aus den letzten 17 Spielen) aber nichts mehr anbrennen lassen. Es sei denn, die Nerven spielen ihnen einen Streich.

Sollte der SVD Westönnen doch hinter sich lassen, ginge es am 2. Juni mit dem ersten Entscheidungsspiel gegen den Tabellenzweiten der Bezirksliga 5 (Drolshagen oder Ottfingen) weiter. Vorher müssen die Drensteinfurter aber noch ihre letzte Aufgabe in der regulären Saison lösen. Sie erwarten Unna, das 2019 noch kein Spiel gewonnen hat und nach zwei Jahren in der Bezirksliga zurück in die Kreisliga Unna/Hamm muss. Nur vier von 31 Spielen entschieden die Rot-Weißen für sich. Sie haben 21 Niederlagen und 105 Tore kassiert – im Schnitt also mehr als drei pro Partie – und sind das schlechteste Team der Rückrunde. Im Hinspiel siegte der SVD 4:0.

Für Logermann ist ein Dreier zum Abschluss Pflicht. „Unabhängig davon, dass es um Platz zwei geht – wir wollen die drei Punkte zu Hause behalten. Das fordere ich von den Jungs“, sagt der Coach des Tabellendritten.

Patrick Günner, Fabian Frönd und Spielführer Daniel Ziegner sind zurück im Kader des SVD. Leon van Elten fehlt aus privaten Gründen. Die Langzeitverletzten wie Tobias Brune, Yannick Westhoff und Markus Fröchte fehlen weiterhin. Unklar ist, ob Philipp Ressler gegen Unna dabei sein kann.

Meister kommt mit Planwagen

Kreisliga B3 Münster: SVD II – SG Selm (Sonntag, 12.30 Uhr). Der Meister gibt sich die Ehre im Erlfeld und hat angekündigt, mit einem Planwagen zu kommen. Selm kehrt nach nur einem Jahr ins Kreisliga-Oberhaus zurück – und das zu Recht. Die SG hat nur eins von 29 Spielen verloren und 23 gewonnen. 18 Gegentore bedeuten ebenfalls Bestwert in der Staffel. Gut drauf sind aber auch die Drensteinfurter. Seit sieben Partien haben die Jungs von Volker Rüsing nicht mehr verloren. Allerdings muss der Trainer zum Abschluss der Saison auf etliche Spieler verzichten. Der Wunsch, die Begegnung auf Freitag vorzuverlegen, ging nicht in Erfüllung. Im Hinspiel kam die SVD-Reserve nach einer frühen Führung zu einem achtbaren 1:1.

Revanche im Derby?

Kreisliga C4 Münster: SV Rinkerode II – SVD III (Sonntag, 12.30 Uhr). Die dritte Mannschaft der Stewwerter ist heiß auf das Derby. „SV Rinkerode II vs. SV Drensteinfurt III – die große Revanche“ steht auf der Facebook-Seite des Sportvereins. Damit ist klar: Die Jungs von Coach Malte Wessel wollen die 0:5-Niederlage im Hinspiel vergessen machen. Rinkerode ist Tabellensiebter und überraschte zuletzt mit einem 2:2-Unentschieden beim Spitzenreiter Birati Club Münster. Selbst bei einer Niederlage wird die SVD-Dritte wahrscheinlich Zwölfter bleiben, weil die Verfolger VfL Senden IV und SC Capelle II schwierige Aufgaben vor der Brust haben.

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