Fußball

SVD hofft: Vizemeister darf vom Aufstieg träumen

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Im Hinspiel in Hamm mussten sich Daniel Ziegner (rechts) und seine Teamkollegen mit einem 1:1 zufrieden geben. Im Rückspiel am Sonntag fehlt der Kapitän den Fußballern des SV Drensteinfurt.

Drensteinfurt - Die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt stehen drei Spieltage vor Schluss auf dem zweiten Platz, und der berechtigt womöglich zur Teilnahme an der Relegation zur Landesliga. Am Sonntag ist der TuS Germania Lohauserholz zu Gast im Erlfeld.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – TuS Germania Lohauserholz (Sonntag, 15 Uhr). Was die Anzahl der Niederlagen betrifft, sind die Fußballer des SVD spitze in der Staffel 7. Nur drei Mal haben sie verloren: zwei Mal gegen den Tabellenführer IG Bönen, zudem gegen den direkten Verfolger RW Westönnen. Zum Vergleich: Bönen ging schon fünf Mal leer aus, Westönnen sogar acht Mal. Im Titelrennen bremsten neun Unentschieden die Drensteinfurter aus. Die IG kommt gerade mal auf zwei, RWW auf drei.

Im Kampf um die Vizemeisterschaft geht es für die Jungs von Oliver Logermann, die mit 60 Bezirksliga-Punkten schon einen neuen Vereinsrekord aufgestellt haben, am drittletzten Spieltag weiter mit dem Duell gegen den Tabellensiebten Lohauserholz – und mit dem Fernduell gegen Westönnen, das nur drei Punkte hinter dem SVD liegt, das weitaus bessere Torverhältnis aufweist und beim Zwölften in Freckenhorst antritt. Zum direkten Aufeinandertreffen kommt es am 19. Mai im Kreis Soest. Weil nach derzeitigem Stand einer der zwölf Bezirksliga-Zweiten aufsteigt, wird es voraussichtlich wieder eine langatmige Relegationsrunde geben, in der im K.-o.-Modus der Sieger ermittelt wird.

Platz zwei ins Ziel retten 

Für die Stewwerter gilt es daher, den Platz hinter Bönen, das am Sonntag mit einem Heimsieg gegen das Schlusslicht Westfalia Rhynern II den Durchmarsch in die Landesliga perfekt machen kann, zu behaupten. „Wir versuchen Platz zwei ins Ziel zu bringen“, sagt Logermann, der diesmal nicht auflaufen, sondern sich wieder auf seine Aufgabe an der Seitenlinie konzentrieren wird. „Wenn wir gewinnen, könnte es schon eine Vorentscheidung sein.“ Auf eine mögliche Relegation gucke er zurzeit aber nur mit einem Auge, so Logermann.

Der SVD ist sechs Partien ungeschlagen, Lohauserholz gewann drei der vergangenen vier Spiele – zuletzt 3:1 gegen Freckenhorst. Bester Torschütze des TuS ist Daniel Riemer mit 16 Buden. „Die sind spielstark“, sagt Logermann über die Hammer, „wir sind gewarnt“. Das Hinspiel endete 1:1. 

Ziegner und Hoeveler fehlen

Sinthusen Chelvanathan hat in Oestinghausen erst seine vierte Gelbe Karte gesehen und ist daher doch nicht gesperrt. Yannick Niehues, der angeschlagen war, hat trainiert und kann spielen. Dafür fehlt Daniel Ziegner in den nächsten beiden Spielen. Der Kapitän ist im Urlaub. Dennis Hoeveler ist privat verhindert, auch Philipp Ressler fehlt. Tobias Brune, Markus Fröchte und Yannick Westhoff fallen weiterhin aus. Fraglich ist, ob André Vieira Carreira (angeschlagen) einsatzbereit ist.

„Es wird wieder eng“, sagt Logermann. Patrick Günner, Maximilian Schulze-Geisthövel und Fabian Frönd sind wieder dabei. Valentin Kröger tritt mit der A-Jugend zum Kreisliga-Spitzenspiel beim punktgleichen VfL Wolbeck an. „Eventuell spielt er nur eine Halbzeit“, berichtet Logermann. Nach der Niederlage gegen Bönen sowie zwei Remis gegen Rheda und Freckenhorst werde es mal wieder Zeit für einen Heimsieg, unterstreicht der Trainer. Es wäre der erste seit acht Wochen.

SVD-Zweite trifft auf Verfolger

Kreisliga B3 Münster: SVD II – DJK GW Amelsbüren (Sonntag, 12.30 Uhr). Die zweite Mannschaft, die ebenfalls seit sechs Partien keine Niederlage einstecken musste, spielt erneut zu Hause und bekommt es mit dem direkten Verfolger zu tun. Die Drensteinfurter sind Tabellenfünfter, die Gäste aus Münster mit sechs Punkten Rückstand Sechster. Mit einem Sieg wie in der Vorwoche gegen Herbern III würde sich die Truppe von Trainer Volker Rüsing also endgültig einen Platz in den Top Fünf sichern. Amelsbüren verlor nach einer richtig starken Phase mit nur einer Niederlage in 13 Spielen zuletzt deutlich mit 0:4 gegen den Tabellenzweiten Wolbeck II. Das Hinspiel bei GWA entschied die SVD-Zweite mit 2:1 für sich.

Beim Aufstiegsanwärter

Kreisliga C4 Münster: DJK GW Amelsbüren II – SVD III (Sonntag, 12.45 Uhr).  Auch die Drittvertretung der Stewwerter trifft auf Amelsbüren – auf die zweite Garnitur der Grün-Weißen. Die Favoritenrolle gehört ganz klar den Gastgebern. GWA ist Tabellendritter und macht sich trotz der 0:2-Pleite im Topspiel beim Spitzenreiter Birati Club Münster noch Hoffnungen auf den Aufstieg. Elf von 13 Heimspielen haben die Amelsbürener gewonnen – und die Stewwerter erst eine Auswärtspartie. Im Hinspiel ging die SVD-Dritte unter (0:5).

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