Fußball

Für den SV Drensteinfurt gilt: Bloß nicht blamieren unter Flutlicht

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Steffen Scharbaum wird das Tor des SV Drensteinfurt im Heimspiel gegen die Hammer SpVg II hüten. Im Hinspiel hielt der 22-Jährige seinen Kasten sauber.

Mit einem Flutlichtspiel auf eigenem Platz verabschieden sich die Fußballer des SV Drensteinfurt an diesem Freitag in die Winterpause. Alles andere als ein Sieg gegen die Hammer SpVg II wäre eine Blamage.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – Hammer SpVg II (Freitag, 20 Uhr).  0:5 im Pokal-Viertelfinale gegen den SC Greven 09, zuletzt ein 1:3 im Spitzenspiel gegen den TuS Freckenhorst: Der SVD kassierte in den vergangenen beiden Spielen so viele Tore wie zuvor in 13 Partien insgesamt. Sicherlich hatten die Gegner Qualität, doch was auffällt: Der Ausfall von Christoph Lübke ist nicht zu kompensieren. Der Fels in der Brandung der Drensteinfurter Hintermannschaft fehlte sowohl in Greven als auch in Freckenhorst – und wird auch an diesem Freitag im vorgezogenen Heimspiel nicht dabei sein.

„Chrissi fehlt uns, na klar. Mit ihm hätten wir nicht acht Tore in zwei Spielen kassiert“, sagt Trainer Oliver Logermann. Allerdings merkt er auch an: „Das von Chrissi abhängig zu machen, wäre mir zu einfach. Wir haben genug Qualität, um auch ohne ihn gegen Mannschaften wie Greven und Freckenhorst gut auszusehen.“

Erschreckende Zwischenbilanz

Die Aufgabe gegen die zweite Mannschaft der Hammer Spielvereinigung sollten die Jungs von Logermann jedenfalls auch ohne Lübke lösen. Schließlich trifft der Tabellenzweite auf das überforderte Schlusslicht. Die U23 der HSV weist eine erschreckende Zwischenbilanz auf: 16 Spiele, nicht ein Sieg, dafür bereits 15 Niederlagen und 83 Gegentreffer. Nur einmal punkteten die Hammer bislang – beim SuS Cappel (1:1). Tiefpunkt war das 0:15 im Derby gegen Germania Lohauserholz Mitte Oktober. Zuletzt verlor das Team von Trainer Dennis Herrmann – er löste Claudio Marzolla ab – nach einer Führung 1:4 gegen den formstarken TuS SG Oestinghausen.

--- Die Bezirksliga 7 ---

„Wir sind natürlich haushoher Favorit und wollen definitiv mal wieder zu null spielen, aber ein Selbstläufer wird es nicht“, sagt Logermann. Die Hammer hätten sich in den vergangenen Wochen gesteigert. Der SVD-Coach appelliert daher an seine Spieler, mit „Ernsthaftigkeit“ an die Aufgabe heranzugehen. „Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen.“ Wichtig sei, dass der Rückstand auf Spitzenreiter SG Bockum-Hövel (diesmal in Oestinghausen) nicht größer wird. Zumindest bis Sonntag können die Stewwerter, die das Hinspiel in Hamm 4:0 gewannen, den Abstand auf einen Zähler verkürzen – und damit etwas Druck auf den Liga-Primus ausüben.

Scharbaum zurück im Tor

Neben Lübke fallen Dennis Popil, Robin Wichmann (beide verletzt) und Leon Töns (berufsbedingt) weiter aus. Keeper Tobias Kofoth fehlt aus privaten Gründen, der junge Steffen Scharbaum kehrt zwischen die Pfosten zurück. Paul Bisping muss arbeiten. Alexander Pankok und Maximilian Schulze-Geisthövel, die in Freckenhorst nicht spielen konnten, gehören wieder zum Kader. Ob auch Dennis Hoeveler wieder dabei ist, entscheidet sich laut Logermann erst Freitagmittag.

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