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Darum gibt es beim SVD viele Fragezeichen vor dem Ennigerloh-Spiel

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Von: Matthias Kleineidam

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Marvin Brüggemann (rechts) fehlt dem SV Drensteinfurt im Heimspiel gegen Ennigerloh. Foto: Wiemer
Marvin Brüggemann (rechts) fehlt dem SV Drensteinfurt im Heimspiel gegen Ennigerloh. © Wiemer

Drensteinfurt - Die Fußballer des SV Drensteinfurt sind Tabellendritter, die Gäste aus Ennigerloh Vorletzter und vom Abstieg bedroht. Dass sein Team trotzdem „nicht haushoher Favorit“ sei, liege an den personellen Problemen, sagt Trainer Oliver Logermann.

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SuS Ennigerloh (Sonntag, 15 Uhr). „Bei uns gibt es einige Fragezeichen“, sagt Logermann. Zum einen hat die Grippewelle die Stewwerter erwischt. In Kapitän Daniel Ziegner, Leon van Elten und Alexander Pankok lagen gleich drei Spieler flach. Ihr Einsatz im Heimspiel ist unklar. Definitiv ausfallen werden neben Patrick Günner, Sven Grönewäller und Robin Wichmann (alle verletzt) Marvin Brüggemann und Yannick Niehues – aus privaten Gründen. „Das ist ärgerlich. Beide sind in guter Form“, so der Coach. „Mal gucken, wie wir es kompensieren können.“

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Yannick Westhoff werde von Anfang an spielen, auch wenn er nach seiner Verletzung noch nicht 100-prozentig fit sei, Winter-Neuzugang Nils Struhkamp könnte ebenfalls in die Startelf rücken. Maximilian Schulze-Geisthövel ist wieder dabei, und Fabian Frönd wird erstmals bei einem Ligaspiel zum Kader des SVD gehören. Ein Kandidat für die Anfangsformation sei der groß gewachsene Ascheberger aber noch nicht, sagt Logermann.

Der ist zwar „guter Dinge“ vor der Partie gegen Ennigerloh, doch „wir brauchen schon eine gute Leistung“, um zu gewinnen. Denn der Gegner befinde sich im Aufwind. Neuen Mut im Kampf gegen den Abstieg schöpfte der SuS am vergangenen Sonntag. Beim 2:0 gegen den TuS Freckenhorst feierte er den vierten Sieg in dieser Saison. Schon das Hinspiel hatten die Jungs von Trainer Dennis Herrmann gewonnen. Zwar stehen die Ennigerloher, die zwischenzeitlich zwölf Spiele sieglos waren, weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz, doch der Rückstand auf den 13. SV Geseke beträgt nur noch zwei Zähler. Auf Hendrik Hohmann müssen die Gäste, die zum Auftakt des Jahres 0:3 beim FSC Rheda verloren hatten, aber verzichten. Er ist nach seiner Gelb-Roten Karte gesperrt.

Im Hinspiel setzte sich der SVD mit 2:1 durch. Gewinnen die Drensteinfurter nach dem 3:1-Erfolg beim Schlusslicht Rhynern II erneut, würden sie weiter Druck auf das Spitzenduo IG Bönen (in Sönnern) und SuS Cappel (in Sünninghausen) ausüben.

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