Fußball

„Spiel zum Genießen“: SVD empfängt Soest zum Verfolgerduell

+
Alexander Pankok (links) trifft mit dem Tabellendritten SV Drensteinfurt auf den viertplatzierten SV Westfalia Soest.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SV Westfalia Soest (Sonntag, 15 Uhr). Gute Form, guter Gegner, gutes Wetter: Das Topspiel am zehnten Spieltag der Staffel 7 steigt in Stewwert. Die Fußballer des SVD treffen im Verfolgerduell auf Westfalia Soest.

„Wir freuen uns richtig drauf“, sagt Trainer Oliver Logermann und spricht von einem „Spiel zum Genießen“. Gespielt wird auf dem Naturrasen im Sportzentrum Erlfeld. „Wir hoffen, dass ein paar Zuschauer kommen.“ Logermann geht die Partie recht gelassen an, wie er sagt: „Wir haben relativ wenig Druck.“

Die Ausgangslage

Die Drensteinfurt sind mit 21 Zählern Tabellendritter, die Gäste sitzen ihnen punktgleich auf Rang vier direkt im Nacken. Beide Teams kommen auf sieben Siege und zwei Niederlagen, beide gewannen die jüngsten fünf Partien alle. 13 Tore erzielte der SVD in den beiden letzten Spielen. Weil die SG Bockum-Hövel am vergangenen Sonntag in Rietberg nur unentschieden spielte, beträgt der Rückstand der Drensteinfurter auf den neuen Spitzenreiter RW Westönnen und die zweitplatzierten Bockum-Höveler lediglich zwei Zähler.

Der Gegner

„Das ist spielerisch eine richtig gute Truppe und einer der Top-Gegner in der Liga“, sagt Logermann über Soest. Für ihn sind die vier Teams, die zurzeit oben stehen, auch die besten der Staffel 7. Beide Niederlagen kassierte der SVW auswärts: ein 1:2 in Freckenhorst und ein 1:3 in Bockum-Hövel. Zuletzt feierten die Soester Siege in Mastholte (3:1) und gegen Oestinghausen (5:1). Im Kreispokal-Viertelfinale ereilte Lukas Brenk und Co. am Donnerstag aber das Aus beim Liga-Rivalen Oestinghausen (2:5). Nach dem 1:1 nach regulärer Spielzeit wurde nur ein Elfmeter verwandelt. Trainer Soests ist Ibou Mbaye, der in der vergangenen Saison mit der A-Jugend den Aufstieg in die Westfalenliga schaffte. Ein bekanntes Gesicht ist für die Drensteinfurter Bünyamin Tas, der schon mal das Trikot des SVD trug. Auf vier Saisontore kommt Tas.

Die Bilanz

Sechs der vergangenen sieben Duelle mit Soest entschieden die Stewwerter für sich, das letzte im März endete 1:1. „Das ist ein Gegner, der uns liegt“, sagt Logermann daher.

Das Personal

Der Coach des SVD kann nicht klagen. Nur Tim Bothen (privat verhindert), Keeper Tobias Kofoth, Patrick Günner (beide krank) sowie die Langzeitverletzten Valentin Kröger und Philipp Ressler fallen definitiv aus. Zwar seien auch Christoph Lübke und Torjäger Diogo Castro gesundheitlich angeschlagen, sagt Logermann. „Aber wir hoffen, dass wir sie bis Sonntag fit kriegen.“ Paul Bisping, Robin Wichmann und Leon Töns, die beim 8:1-Sieg in Lohauserholz fehlten, sind zurück im Kader.

--- Die Tabelle ---

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare