Fußball-Bezirksliga

SVD will in "Schlagdistanz" nach oben bleiben

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Sinthusen Chelvanathan (links) und der SV Drensteinfurt starten am Sonntag gegen RW Westönnen erstmals in der laufenden Bezirksliga-Saison nicht als Tabellenführer in eine Partie.

Bezirksliga (7): SV Drensteinfurt – RW Westönnen (Sonntag, 14.30 Uhr). Nach dem 1:1-Unentschieden beim TuS Germania Lohauserholz am vergangenen Spieltag stehen die Stewwerter erstmals in dieser Saison nicht an der Tabellenspitze. Kein Grund für Oliver Logermann, den Kopf vor dem Heimspiel gegen den Ligaelften in den Sand zu stecken. „Wir wollen unsere Heimstärke ausspielen und die drei Punkte bei uns behalten“, gibt der SVD-Trainer eine klare Marschrichtung vor. „Bis zum Winter wollen wir in Schlagdistanz zur Spitze bleiben und aus den letzten drei Partien vor der Pause möglichst viele Punkte einfahren. Dann macht auch die Vorbereitung auf die Rückserie deutlich mehr Spaß.“

Mit 31 Zählern liegen die Drensteinfurter nur einen Punkt hinter dem neuen Spitzenreiter IG Bönen und dem überraschenden Tabellenzweiten SuS Cappel. Die Rot-Weißen schätzt Oliver Logermann als fußballerisch überdurchschnittliches Team ein: „Westönnen ist selbst eine spielstarke Mannschaft und ein Gegner, der uns eigentlich liegt. Ich denke, dass es wahrscheinlich ein gutes und attraktives Fußballspiel wird.“

Die Personalsituation beim SVD sieht relativ entspannt aus. Neben den beiden Langzeitverletzten Yannick Westhoff und Marvin Brüggemann muss der Coach lediglich auf Sven Gröneweller (Knöchelverletzung) und den privat verhinderten Eric Schouwstra verzichten.

Drensteinfurter Reserve kann befreit aufspielen

Kreisliga B3 Münster: Werner SC II – SV Drensteinfurt II (Sonntag, 12 Uhr). Als Tabellensiebter kann die Reserve des SVD beim WSC II auf dem Kunstrasenplatz „Lindert“ in der Kardinal-von-Galen-Straße befreit aufspielen. „Wir wollen die letzten beiden Spiele gewinnen. Mal sehen, ob uns das gelingt, damit wir den Anschluss halten“, sagt Drensteinfurts Coach Volker Rüsing. „Wir haben nichts zu verlieren. Nach oben geht vielleicht noch ein bisschen was, nach unten haben wir in den vergangenen Wochen einen großen Abstand hergestellt.“

Eigentlich waren die Ansprüche beim Stewwerter B-Kreisligisten vor dem Saisonstart höher, doch einige verletzungsbedingte Ausfälle durchkreuzten die Pläne, noch weiter oben angreifen zu können. „Auch Sonntag haben wir wieder einen schmalen Kader und wir müssen abwarten, ob wir vielleicht aus der ersten Mannschaft noch ein oder zwei Spieler runterbekommen“, hofft Volker Rüsing auf Verstärkungen.

Dritte Mannschaft offensiv und defensiv schwach

Kreisliga C4 Münster: SV Drensteinfurt III – TuS Ascheberg II (Sonntag, 16.30 Uhr). Vor einer richtungweisenden Partie steht die Drittvertretung des SVD. Mit einem Heimerfolg können die Drensteinfurter als Tabellenvierzehnter zum VfL Senden IV, SV Südkirchen II und SC Cappelle II aufschließen und damit den Kontakt zum Mittelfeld der Liga herstellen. Allerdings gilt es für die Stewwerter, in der Defensive kompakter und konzentrierter aufzutreten und vor dem gegnerischen Kasten mehr Durchschlagskraft und Entschlossenheit zu zeigen. Gemeinsam mit Schlusslicht DJK Grün-Weiß Albersloh II weisen die Drensteinfurter den bislang schwächsten Sturm der Liga auf (16 Treffer) und kassierten die meisten Gegentore (47).

Bezirksliga 7: TuS Germania Lohauserholz – SV Drensteinfurt 1:1

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