Doppelter Doppelpack beim 4:2-Erfolg des SVR

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Die Fußballer des SV Rinkerode, hier Jonas Dirker (weißes Trikot/links) und Mustafa Dogan (rechts), setzten sich am Sonntag mit 4:2 gegen den SV Bösensell durch.

Rinkerode -  Kreisliga A2: SV Rinkerode – SV Bösensell: 4:2. Er wollte die drei Punkte – und bekam sie. Von daher konnte Trainer Bernd Löcke zufrieden sein mit dem Auftritt seiner Jungs, die ihr Heimspiel gegen den Tabellensechsten aus Senden gewannen.

Allerdings machten es die Rinkeroder Fußballer unnötig spannend, weil sie die Gäste nach einer 4:0-Führung auf 4:2 herankommen ließen. „Eigentlich unfassbar“, sagte Löcke. „Es wurde fast noch mal eng.“ Durch den Sieg, der Löcke zufolge „super wichtig“ gewesen sei, verbesserte sich der SVR auf Platz neun. Schmerzhaft war der Sonntag für Stefan Pöhler, der sich kurz vor der Pause den Finger ausrenkte.

Bereits in der 2. Minute gab Dominik Grünhagel den ersten Warnschuss ab, sein Versuch aus gut 20 Metern knallte an die Latte. Mit einem starken Pass in die Tiefe bereitete er das 1:0 vor, Adressat war Raphael Stückmann. Das vorzeitige 2:0 hatte Maximilian Groß auf dem Fuß, doch seine Direktabnahme ging links am Tor vorbei (29.). In der 38. Minute versuchte es Jan Hoenhorst mit einem frechen Heber aus 40 Metern, doch der Ball verfehlte sein Ziel. Von Bösensell, das auf seinen Torjäger Nils Schulze Spüntrup und Kapitän Felix Volbracht verzichten musste, kam in der Offensive so gut wie gar nichts.

In der zweiten Hälfte erhöhte Bösensell das Tempo. „Wir haben uns mit einem Doppelschlag befreit“, so Löcke. Erst traf Stückmann aus 20 Metern ins lange Eck (52.), dann sorgte Hoenhorst für das 3:0 (54.). Der dritte Treffer war für den SVR-Coach das „Tor des Spiels. Das war schön kombiniert.“ Nachdem Hoenhorst eine gute Gelegenheit vertan hatte (62.), legte er das 4:0 nach (70.). Ein „absolut berechtigter“ Elfmeter (Löcke) führte zum 4:1 (76.). Kurz darauf fiel das 4:2 (78.). Eine weitere Großchance ließ der auswärtsschwache Kreispokal-Finalist kurz vor Schluss liegen (87.).

Ein Lob gab es von Löcke für Mustafa Dogan: „Er hat mir sehr gut gefallen, hat auch mal das Tempo rausgenommen.“ -  mak

SVR: Hälker, Walbaum, Ruß, Pöhler, Dirker, Dogan, Grünhagel, Hoenhorst, Stückmann, Meyer, Groß (eingewechselt: Berzinch, Plöttner, Röger)

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