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Für zwei Teams des TCD geht die Winterrunde weiter – „Gute Belegung“ bei Hallen-Zeiten

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Von: Matthias Kleineidam

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Halle statt Asche: Beim TC Drensteinfurt an der Kleiststraße wird zurzeit unter dem Dach gespielt. Foto: Kleineidam
Halle statt Asche: Beim TC Drensteinfurt an der Kleiststraße wird zurzeit unter dem Dach gespielt. © Kleineidam

Für zwei von drei Seniorenmannschaften, die für den Tennis-Club Drensteinfurt aufschlagen, geht an diesem Wochenende die Winterhallenrunde weiter. Die 2G-plus-Regelung stellt für die Spieler und anderen Mitglieder kein großes Problem da.

Drensteinfurt – „Bisher habe ich nichts Negatives vernommen“, sagt Sportwart Manfred Dresenkamp.

An diesem Samstag (8. Januar, 16 Uhr) bestreiten die Frauen 40 des TCD ihr zweites Saisonspiel. In der Bezirksliga (Gruppe 12) bekommen sie es in eigener Halle mit dem TSC Münster-Gievenbeck zu tun. Beide Teams sind ungeschlagen. Die Drensteinfurterinnen um Nicole Ebbinghaus starteten vor sechs Wochen mit einem 5:1-Erfolg beim TC Rheine II. Mit dem gleichen Ergebnis schlug auch der TSC Rheines Reserve. Zum Auftakt war den Gievenbeckerinnen ein 5:1 beim Sportverein Greven gelungen. Nur der Sieger der sieben Mannschaften umfassenden Gruppe steigt in die Münsterlandliga auf.

Männer 50 in Westerkappeln

Am Sonntag (9. Januar, 14 Uhr) kämpfen die Männer 50 um Spiel, Satz und Sieg – ebenfalls in der Bezirksliga (Gruppe 42). Sie treten bei Westfalia Westerkappeln an. Für beide ist es die zweite von fünf Aufgaben in der Wintersaison. Auch diese beiden Teams legten mit Siegen los. Der TCD mit Spitzenspieler Adrian Popovici gewann vor vier Wochen 6:0 gegen den TC Ostbevern, Westerkappeln gab in der Partie beim TC Ochtrup sogar nicht einen Satz ab.

„Sie werden mit vier Spielen antreten“, sagt Dresenkamp über die Männer 50. Da auch für die Zuschauer 2G plus (vollständig geimpft oder genesen plus Testnachweis) gilt, würden „überschaubar wenige vor Ort sein“. Das habe sich schon bei den letzten Heimspielen im vergangenen Jahr gezeigt.

Erst nächste Woche im Einsatz

Die Männer 40, die in der Verbandsliga vor dem Jahreswechsel mit zwei 6:0-Siegen gestartet sind, schlagen erst am nächsten Wochenende wieder auf. Gegner im Kampf um den Aufstieg in die Westfalenliga wird die TSG Herford sein.

Kein Abstieg, kein Ordnungsgeld

Corona-bedingt hatten die Männer 60, die zunächst gemeldet waren, auf einen Start in der Münsterlandliga verzichtet und ihre Mannschaft Anfang Dezember vom Spielbetrieb zurückgezogen. Konsequenzen hat das nicht. Absteigen können die Drensteinfurter ohnehin nicht, weil es im Tennisbezirk Münsterland in dieser Altersklasse nur eine Liga gibt – 2021/22 erstmals. Und das Ordnungsgeld in Höhe von 250 Euro, das bei einem Rückzug eigentlich fällig wird, erlässt der Bezirk dem TCD laut Dresenkamp – wegen der besonderen Umstände. „Das hat der Sportausschuss so entschieden“, sagt Dresenkamp und freut sich, dass es keine finanziellen Nachteile für seinen Club gibt. „Wenn wir Lust haben und alle Voraussetzungen gegeben sind, treten wir Ende des Jahres an.“

Die Spieler müssen schon damit rechnen, dass wir kontrollieren.

Manfred Dresenkamp

Dass aufgrund der 2G-plus-Regelung weniger Betrieb in der Stewwerter Tennishalle herrscht, kann der Sportwart nicht bestätigen. „Wir haben eine gute Belegung“, sagt Dresenkamp. Die festen Abos würden weiter genutzt, und es gebe zusätzliche Buchungen. Im Buchungsportal sei hinterlegt, dass die entsprechenden Vorgaben aus der Coronaschutzverordnung akzeptiert werden müssen.

Von Vereinsseite sind drei Personen benannt worden, die Testnachweise kontrollieren dürfen. Neben Dresenkamp sind das der Corona-Beauftragte Markus Hellenkemper und der Geschäftsführer Gerhard Herrmann. „Die Spieler müssen schon damit rechnen, dass wir kontrollieren“, sagt Dresenkamp.

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