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Für den SV Drensteinfurt wird es im Tabellenkeller immer haariger

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Von: Patrick Droste

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Auch Paul Bisping (links) hatte gute Chancen auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.
Auch Paul Bisping (links) hatte gute Chancen auf dem Fuß, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. © Kleineidam

Die Situation am Tabellenende der Fußball-Bezirksliga wird für den SV Drensteinfurt immer bedrohlicher. Nach der 0:3 (0:1)-Niederlage bei der SG Telgte beträgt der Rückstand des Ligavorletzten mittlerweile neun Punkte auf das rettende Ufer.

Telgte – „Das fühlt sich natürlich bescheiden an. Das ist schon haarig“, sagte SVD-Trainer Thorsten Heinze, der schon unmittelbar nach dem Spiel befürchtete, dass er am Sonntagabend wieder mal wohl nur sehr schlecht in den Schlaf finden wird: „Man liegt da und macht sich seine Gedanken, was man hätte anders machen können.“

Dabei hatten die Gäste in Telgte so viel gar nicht falsch gemacht – nur einfach erneut ihre durchaus vorhandenen Torchancen nicht in Treffer umgemünzt. So hatten sich die Stewwerter im ersten Durchgang durchaus als ebenbürtig gezeigt und waren zu guten Möglichkeiten gekommen. Doch weder Lars Hülsmann, der im Eins-gegen-eins an SG-Torwart Sebastian Neukötter scheiterte, noch Paul Bisping brachten das Spielgerät im Netz der Platzherren unter. Besser machte es die SG vier Minuten vor der Pause, als Kevin Wolf zum 1:0 traf. „Unsere Schüsse waren zu schlecht oder der letzte Pass zu ungenau“, ärgerte sich Heinze.

Und daran änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Drensteinfurt drängte auf den Ausgleich, vergab aber zu viele Chancen. „Wir waren da leider oft zu hektisch“, meinte der SVD-Trainer, der dann mit ansehen musste, wie seine Schützlinge am Ende mit einer 0:3-Niederlage vom Platz gehen mussten. Zuerst vollendete Fahri Malaj einen Konter zum 2:0 für Telgte (76.), dann sorgte Josef Maffenbeier in der 90. Minute, als die Drensteinfurter alles nach vorne geworfen und sogar den 47 Jahre alten Co-Trainer Andre Budde eingewechselte hatten, für den 3:0-Endstand und einmal mehr für Ernüchterung bei Heinze und seinen Spielern. „Das ist einfach ärgerlich, wenn man am Ende wieder mit leeren Händen dasteht, zumal sich das 0:3 auch deutlicher anhört als es eigentlich war“, betonte Heinze und fügte hinzu: „Wir kommen aber auch einfach nicht in den Fluss. Ich hätte gerne mal für drei Wochen die gleichen 16 Leute. Aber immer fehlt einer oder kommt einer zurück.“ Leichter werden die beiden nächsten Aufgaben übrigens auch nicht, denn dann warten die Spitzenteams aus Ostinghausen und Ahlen auf den SVD.

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