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Bitteres Pokal-Aus für Fortuna Walstedde

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Von: Peter Schwennecker

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Große Enttäuschung nach dem Pokal-Aus: Walsteddes Stürmer Randy-Daniel Mrozik konnte sich nicht durchsetzen und wurde in der Schlussphase ausgewechselt.
Große Enttäuschung nach dem Pokal-Aus: Walsteddes Stürmer Randy-Daniel Mrozik konnte sich nicht durchsetzen und wurde in der Schlussphase ausgewechselt. © Töns

Daniel Rohde war sichtlich bedient. Nach dem bitteren Pokal-Aus in der zweiten Runde auf Kreisebene gegen den Klassenkonkurrenten TuS Wadersloh sprach der Trainer des A-Kreisligisten Walstedde am Mittwochabend von der schlechtesten Leistung seit er Trainer der Fortuna ist.

Walstedde – Mit 2:1 (1:0) setzten sich die Gäste in der zweiten Runde in Walstedde durch. Noch vor Wochen hatte das Rohde-Team den Gegner zum Meisterschaftsauftakt in Wadersloh deutlich mit 5:1 besiegt.

„Das war nichts. Bei uns hat es an allen Ecken und Kanten gefehlt, vor allem an der Laufbereitschaft“, zeigte sich der Fortuna-Coach enttäuscht und sprach von einem verdienten Sieg der Gäste. „Wahrscheinlich haben wir es zu leicht genommen, weil Wadersloh sogar noch eine Stammspieler geschont hat“, meinte Rohde, der auch auf fünf Leistungsträger verzichten musste. Was allerdings keine Entschuldigung sein sollte. „Wir haben nicht verloren, weil uns Leute gefehlt haben. Wir haben einen großen Kader. Und die, die heute aufgelaufen sind, haben ihr Potenzial nicht abgerufen“, meinte der Coach. „Irgendwie haben wir den Spirit der Vorbereitung verloren. Wir müssen jetzt schnell wieder den Schalter umlegen, möglichst schon am Sonntag im Spiel bei Roland Beckum.“

Nur 25 Minuten mitgehalten

Mit den ersten 25 Minuten war Rohde sogar noch zufrieden. „Da waren wir klar überlegen, hatten auch Chancen, waren aber im Abschluss nicht konsequent genug.“ Der Einbruch folgte nach der ersten Trinkpause. „Danach lief nichts mehr“, echauffierte sich Rohde. Wadersloh ging direkt vor der Pause nicht unverdient durch ein Tor von Raphael Sandknop in Führung. Ein von Max Tiggemann unnötig verschuldeter Foulelfmeter an der Torauslinie, den Mohamed Soumah verwandelte, brachte die Vorentscheidung (67.). Erst in der Nachspielzeit fiel der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Owen Bartels, nachdem Fabrizio Nieddu geschossen hatte.

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