Fußball

Nach WA-Interview: Fortuna Walstedde trennt sich von Trainer Stratmann

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Ist nicht mehr Coach von Fortuna Walsteddes Frauen: Daniel Stratmann.

Walstedde - Fortuna Walstedde hat sich von Daniel Stratmann, bislang Trainer der Frauenfußballmannschaft, getrennt. „Der bestehende Kontrakt wird in Absprache und mit der Zustimmung von Daniel Stratmann zum Ende des Monats aufgelöst“, teilte der 1. Vorsitzende des Sportvereins, Clemens Kuhn, mit.

Die Entscheidung über die Freistellung sei nach dem Interview, das Stratmann Ende Dezember unserer Zeitung gegeben hatte, alternativlos gewesen, erläuterte Kuhn. „In seinen Aussagen sucht Daniel Stratmann die Schuld der sportlichen Misere ausschließlich bei der Mannschaft, lässt aber jegliche Selbstreflexion und Selbstkritik vermissen.“ Darüber hinaus mache Stratmann in der Öffentlichkeit einzelne Spielerinnen für die Talfahrt verantwortlich. „Dieses Verhalten ist respektlos und nicht akzeptabel“, betonte der 1. Vorsitzende. „Alle weitere Details zu der Trennung“ (Kuhn) wollten die Verantwortlichen nicht nennen.

Stratmann, der seit der Saison 2017/18 für die Bezirksliga-Mannschaft der Fortuna zuständig war, wollte auf Anfrage des WA keinen Kommentar zu seiner Suspendierung abgeben.

Für Fortuna Walstedde sei das Kapitel Daniel Stratmann damit abgeschlossen, sagte Kuhn. „Jetzt liegt der Fokus auf der Suche nach einer Nachfolgerin beziehungsweise einem Nachfolger.“ Die ersten Gespräche sind bereits geführt worden. „Wir hoffen, dass wir zu Trainingsbeginn Vollzug melden können.“

Vor der Entlassung hatte Stratmann bekannt gegeben, dass er die Fortuna verlassen und Coach des BSV Ostbevern wird. Eigentlich sollte der Wechsel zum aktuellen Tabellenzehnten der Westfalenliga erst im Sommer vollzogen werden. Er könnte nun vorgezogen werden. Denn nachdem Ostbeverns Trainer Andrew Celiker Ende Oktober zurückgetreten ist, gibt es beim BSV eine Interimslösung. Ali Faour und Verena Seiling, die als Spielerin auch für die Fortuna auflief, haben die Aufgaben von Celiker übernommen.

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