Fortunen lassen im Kellerduell Punkt liegen

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Fortunas Youngster gewann beide Einzel: Stephan Avenhövel.

Bezirksklasse 3: Fortuna Walstedde – SC DJK Everswinkel: 8:8. „Heute haben wir 8:8 verloren“, sagte Fortunas Spitzenspieler Jörg Freiherr und konnte seine Enttäuschung über das Unentschieden im Kellerduell nicht verbergen.

Walsteddes Tischtennis-Herren hatten sich viel vorgenommen und setzten auf einen Sieg gegen den Tabellennachbarn aus Everswinkel. Durch das Remis bleiben sie aber Tabellenschlusslicht – und die Hoffnungen auf den Klassenerhalt schwinden.

Von Beginn an stellten die Gastgeber ihren unbedingten Siegeswillen unter Beweis. Das Spitzendoppel Stephan Avenhövel/Freiherr gewann 3:2, Hans May/Christoph Nulle fertigten ihre Kontrahenten mit 3:0 ab. Ralf Becker/Raphael Dittrch mussten sich 0:3 geschlagen geben. Freiherr unterstrich seine starke Verfassung und gewann sein erstes Einzel deutlich. Dittrich, der vom unteren in das obere Paarkreuz rückte, musste eine Niederlage einstecken. May behielt die Nerven und siegte im fünften Satz mit 11:8. Becker und Nulle verloren ihre Matches, Avenhövel siegte mit einem überzeugenden Auftritt. Der Zwischenstand nach der ersten Einzelrunde: 5:4 für die Fortuna.

Im Anschluss fegte Freiherr mit seinem zweiten Galaauftritt des Tages nach einer kurzen Schwächephase zu Beginn seinen Gegenüber in vier Sätzen vom Tisch. May behielt erneut die Oberhand – mit 11:6 im fünften Durchgang. Avenhövel besiegte seinen routinierten Gegner klar in drei Sätzen und machte deutlich, dass er im unteren Paarkreuz besser aufgehoben ist als im oberen. Dittrich und Nulle verloren jeweils in vier Sätzen. Becker kämpfte um jeden Punkt, musste nach einem knappen Entscheidungssatz (9:11) aber seinem Kontrahenten zum Sieg gratulieren.

Die Walstedder führten mit 8:7. Das Abschlussdoppel mit Avenhövel/Freiherr brachte die Entscheidung. Die Fortunen holten – angefeuert von den Fans – nochmals alles aus sich heraus, aber die Tagesform reichte nicht, um die Everwinkler zu schlagen. Im vierten Satz wurde die Schlappe besiegelt.

Bei einem ausgeglichenen Satzverhältnis scheint die Punkteteilung gerecht. Doch die Fortuna führte über das gesamte Spiel und ließ daher einen Punkt liegen. „Es ist unfassbar“, sagte Kapitän Hans May direkt nach Spielende. Das rettende Ufer ist drei Punkte entfernt. Die Fortunen gehen am 25. Januar wieder auf Punktejagd – beim Tabellenneunten DJK Borussia Münster II. - da

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