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Fortuna muss im Kellerduell punkten

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Von: Karsten Steenbrede

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Bei Barisspor Oelde darf Fortuna Walstedde (rote Trikots, mit Kapitän Sven Broszeit) nicht so häufig das Nachsehen haben wie gegen Stromberg am vergangenen Sonntag.
Bei Barisspor Oelde darf Fortuna Walstedde (rote Trikots, mit Kapitän Sven Broszeit) nicht so häufig das Nachsehen haben wie gegen Stromberg am vergangenen Sonntag. © töns

Neue Besen kehren gut, das ist die große Hoffnung bei Fortuna Walstedde vor dem richtungweisenden Duell am Sonntag bei Barisspor Oelde (15 Uhr, Kunstrasenplatz Kreuzstraße).

Walstedde - Nachdem Coach Daniel Rohde und Co-Trainer Lars Horlitz ihre Posten nach der sportlichen Talfahrt der vergangenen Wochen zur Verfügung gestellt und sich am Mittwochabend beim Team verabschiedet hatten (der WA berichtete), übernimmt Marcel Schlüter den Tabellenzwölften der Kreisliga A.

„Ich habe das Training am Mittwoch zum ersten Mal geleitet. Als Trainer der zweiten Mannschaft kenne ich die Jungs gut und war als Zuschauer auch bei vielen Spielen dabei“, berichtet Schlüter, der seine Aufgabe gemeinsam mit Torwarttrainer Patrick Unger und dem Sportlichen Leiter Joel Lange mit vollem Elan angeht.

„Wir müssen uns nun schnell finden und unsere Stabilität zurückgewinnen. Wichtig wird sein, dass wir uns vor allem unserer eigenen Stärken besinnen.“

Oelde befindet sich im Aufwind

In Oelde erwartet die Walstedder eine Mannschaft, die sich nach zuletzt zwei Erfolgen im Aufwind befindet und entsprechend selbstbewusst auftreten wird. Zwei Zähler beträgt der Vorsprung der Fortunen noch, doch die Gastgeber haben bisher eine Partie weniger absolviert. „Wir müssen schauen, dass wir punkten. Unser Polster ist nicht mehr groß. Wenn Barisspor gewinnt, ziehen sie an uns vorbei. Und wir stehen da, wo die Mannschaft eigentlich nicht hingehört“, erklärt Schlüter. Ein Sieg ist also Pflicht, wobei Mannschaft und Trainer nur zwei gemeinsame Übungseinheiten zur Vorbereitung hatten. Spezielle Inhalte hat der neue Fortunen-Coach im Training in der Kürze der Zeit noch nicht einstudiert. Stattdessen soll sein Team wieder Selbstvertrauen aufbauen und den Glauben an die eigenen Fähigkeiten zurückgewinnen. „Ich möchte schnörkellosen Fußball sehen. Wir müssen den Ball sicher in den eigenen Reihen halten und dann werden wir auch vorne unsere Chancen bekommen“, ist sich Marcel Schlüter sicher.

Ausfallen werden lediglich die Langzeitverletzten Luis Buttermann, Max Tegemann und Darijan Jeske sowie Miles Gottschlich (Urlaub). „Ansonsten haben wir alle Mann an Bord“, freut sich Schlüter, dass sich die Personalsituation entspannt hat.

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