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Flutlichtspiel am Freitag: SV Drensteinfurt empfängt Westönnen

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Von: Rainer Gudra

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Andre Budde jubelt nach einem Tor
Andre Budde vertritt im Heimspiel gegen RW Westönnen Trainer Thorsten Heize an der Linie. © Günter Thomas

In einem vorgezogenen Spiel der Fußball-Bezirksliga (7) empfängt der SV Drensteinfurt bereits am Freitag (19.30 Uhr, Erlfeld) das Team von RW Westönnen.

Drensteinfurt - Für das Team von Thorsten Heinze ist darin der zweite Saisonsieg fast schon Pflicht. Zwar war die jüngste 0:2-Niederlage beim TuS Germania Lohauserholz die erste nach zuvor drei Spielen ohne, doch die fünf Punkte daraus haben die Situation im Tabellenkeller auch nicht entscheidend verbessert. Im Gegenteil: Der SVD ist auf den 15. Platz abgerutscht.

Atmosphäre trotz Platz 15 gut

Dennoch sei die Stimmung in der Mannschaft prima. „Die Atmosphäre ist richtig gut, die Jungs haben Spaß, denn die Kameradschaft ist gut. So soll es auch sein. Sie sollen nicht die Lust verlieren, nur weil wir unten stehen“, sagt Co-Trainer Andre Budde, der Thorsten Heinze an der Linie vertreten wird. Der Grund für die Ergebniskrise: „Wir haben im Moment so viele verletzte Spieler und viele junge Leute im Kader.“

Auch gegen Westönnen werden neben den Langzeitverletzten wieder einige Spieler fehlen – so UrlauberNils Kröger. Andre Carreira und Issam Benasaid sind angeschlagen, werden aber wohl auflaufen können. „Wir sind so immer noch genug Leute. Ich muss mich dieses Mal nicht umziehen“, sagt der Co-Trainer.

Zweiklassen-Gesellschaft

Derzeit kristallisiert sich in der Liga eine Zweiklassen-Gesellschaft heraus. RW Westönnen gehört auf Tabellenplatz neun zur oberen Hälfte, ab Platz zehn abwärts werden sieben Teams immer mehr abgehängt, und so zeichnet sich für Drensteinfurt bei vier Absteigern ein hartes Ausscheidungsrennen ab. Klar, dass die Gäste dort nicht mit hineingezogen werden und ihre Position mit dem fünften Saisonsieg zumindest festigen möchten.

Mit neun Punkten aus den letzten fünf Spielen haben die Rot-Weißen grundsolide abgeliefert und zuletzt mit dem 1:0-Erfolg über den Aufstiegskandidaten ASK Ahlen ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit Bünyamin Tas verfügen die Gäste über einen der besten Torjäger der Liga, der mit neun Treffern in acht Spielen hinter dem Oestinghauser Lars Schröder (11) und Emre Demir vom VfL Kamen (10) auf Rang drei liegt.

In Lohauserholz nicht chancenlos

„Ja, sie haben einen guten Torjäger, und Spielertrainer Christoph Linstaedt kenne ich ganz gut aus seiner Zeit in Rhynern. Die werden heiß sein, die wollen nach dem 1:0 gegen Ahlen mit Sicherheit nachlegen“, sagt Budde. Allerdings mache auch ihm der Auftritt im letzten Spiel trotz des 0:2 Mut. „Wir waren in Lohauserholz nicht chancenlos, hatten kein Glück bei zwei Alutreffern. Aber wenn du unten stehst, hast du einfach Pech.“ Seine Vorgaben für das Heimspiel: „Wichtig ist, dass wir defensiv gut stehen, gut gegen den Ball arbeiten und lange die Null halten, dann mal sehen.“ Hoffnung dürfte den Stewwertern machen, dass Westönnen von den vier Auswärtsspielen nur eines gewonnen hat – dies allerdings mit 5:2 beim Tabellenzweiten VfL Kamen.

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