Beide Teams der HSG verlieren

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Katharina Kliewe (am Ball) war mit acht Treffern erfolgreichste Werferin der HSG-Damen.

SuS Neuenkirchen – HSG Ascheberg/Drensteinfurt: 28:23 (14:9). Einen für Trainer Volker Hollenberg „ebenso herben wie unerwarteten Rückschlag“ mussten die Handballer der HSG hinnehmen. Beim Tabellenzweiten unterlagen seine Schützlinge verdient.

„Wir haben in keiner Phase zu unserem Spiel gefunden und kamen daher für einen Sieg nie in Frage“, sagte Hollenberg. Dabei sei es durchaus kein Hexenwerk gewesen, was Neuenkirchen auf die Platte zauberte. Allerdings zeigten die ersatzgeschwächten Gastgeber genau jene Tugenden, die den Aschebergern fehlten. „Neuenkirchen war präsenter und galliger, hat jeden Zweikampf mit 100-prozentigem Einsatz bestritten“, so Hollenberg. „Wir hingegen konnten uns im Angriff kaum einmal durchsetzen und mussten uns daher eine Vielzahl an halbgaren Würfen nehmen.“

Allerdings sei nicht alles schlecht gewesen an diesem für die HSG doch sehr gebrauchten Abend. „Unsere Abwehr stand phasenweise recht gut. Allerdings haben wir den halblinken Rückraumspieler nicht in den Griff bekommen. Auf dieser Position haben wir serienweise Siebenmeter – insgesamt elf – und Zeitstrafen gegen uns bekommen“, berichtete Hollenberg.

Entscheidend für die Niederlage war eine Schwächephase ab der 22. Minute, die Gastgeber zogen bis zur Pause von 7:7 auf 14:9 davon. Nach dem Wechsel konnte die HSG auf 18:17 verkürzen, verlor dann aber wieder den Faden und damit das Spiel.

HSG-Tore:Lohmann (6), Trautvetter (3), Müller (2), Schulte (2), Kramm (2), Kleibolt (2), Welzel, Baumhögger, Nübel, Logermann

HSG – SC DJK Everswinkel II: 23:33 (11:14). Zwischen beiden Teams liegen – was das Sammeln von Punkten betrifft – zurzeit Welten. Während die zweite Mannschaft des Oberligisten Everswinkel den elften Sieg in Serie feierte und ihren Vorsprung an der Tabellenspitze ausbaute, kassierten die HSG-Damen die sechste Niederlage nacheinander – und die höchste Pleite der Saison. 33 Gegentreffer sind Negativrekord. „Die Niederlage war ein bisschen zu hoch“, sagte Trainer Jochen Bülte.

Bis Mitte der zweiten Hälfte hatte seine ersatzgeschwächte Truppe mithalten können. „Bis dahin war es ein Kräftemessen auf Augenhöhe. Wir waren in Schlagdistanz“, sagte Bülte. Gegen Ende ging den Gastgeberinnen gegen einen Gegner, der „mit viel Tempo spielt“, aber die Kraft aus. Katharina Kliewe war mit acht Treffern erfolgreichste Werferin der HSG.

Weiter geht es erst am 9. März bei der HSG Hohne/Lengerich. ▪ da/mak

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