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Erste größere Veranstaltung in Drensteinfurt: Sommerturnier des RVD startet

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Von: Matthias Kleineidam

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Das neue Hindernis am Kreisverkehr Hammer Straße/Sendenhorster Straße weist darauf hin: In diesem Jahr richtet der Reiterverein Drensteinfurt wieder sein traditionelles Turnier auf der Anlage am Hof Nathrath aus. Foto: Kleineidam
Das neue Hindernis am Kreisverkehr Hammer Straße/Sendenhorster Straße weist darauf hin: In diesem Jahr richtet der Reiterverein Drensteinfurt wieder sein traditionelles Turnier auf der Anlage am Hof Nathrath aus. © Kleineidam

Nach der abgespeckten Version in 2020 profitiert der Reiterverein Drensteinfurt von den zahlreichen Lockerungen. Das Sommerturnier wird sogar von einem auf zwei Wochenenden ausgedehnt. „Es ist die erste größere öffentliche Veranstaltung in diesem Jahr in Drensteinfurt“, sagt der Vorsitzende Andreas Kurzhals.

Drensteinfurt – Im ersten Jahr der Pandemie war der Reiterverein Drensteinfurt einer der wenigen im Kreis, die die Zeit nach der ersten Welle nutzten, um überhaupt etwas auf die Beine zu stellen – auch wenn es offiziell „nur“ zwei Trainingstage ohne Zuschauer waren. Nach der abgespeckten Version 2020 profitiert der RVD nun von den zahlreichen Corona-Lockerungen und startet wieder voll durch. Das Sommerturnier wird sogar von einem auf zwei Wochenenden erweitert.

„Es ist die erste größere öffentliche Veranstaltung in diesem Jahr in Drensteinfurt“, freut sich der 1. Vorsitzende Andreas Kurzhals und lädt die „Freunde des Pferdesports“ herzlich auf die Anlage am Hof Nathrath ein. Das Turnier findet zwar unter Auflagen statt, dafür wieder mit Zuschauern. „Bis zu 1000 Teilnehmer und Zuschauer sind zeitgleich erlaubt“, sagt Kurzhals. Der RVD hätte seine Traditionsveranstaltung zwar wieder kompakt an einem Wochenende ausrichten dürfen. Doch „aus Corona-Gründen haben wir das Ganze entzerrt“, erklärt der 3. Vorsitzende Bernhard Overmann.

Wie schon lange geplant, führt der Verein an diesem Wochenende (Samstag und Sonntag, 19. und 20. Juni, jeweils ab 8 Uhr) zunächst und erstmalig ein reines Dressurturnier durch. Insgesamt elf Prüfungen, darunter vier mit jeweils zwei Abteilungen, werden auf zwei Plätzen angeboten – von der Klasse E bis zur Klasse M*. Kurzhals spricht von einer „sehr guten Resonanz“. 550 Nennungen gibt es. „Das passt ideal. Mehr geht auf zwei Plätzen nicht“, sagt Kurzhals. Bisher hat der Reiterverein Drensteinfurt noch nie Dressuren der Klasse M angeboten. „In diesem Jahr werden gleich zwei in dieser gehobenen Klasse zur Durchführung kommen“, betont Kurzhals.

Richter beim Dressurturnier sind Stefano Enrico Blasi, Georg van den Boom, Reinhard Engeler, Rainer Goch, Heinz-Holger Lammers und Karin Suckel. Was die Verantwortlichen ebenfalls freut: Zuschauer und Teilnehmer dürfen wieder mit Kaffee, Kuchen und kühlen Getränken bewirtet werden. „Eis gibt es auch“, ergänzt Overmann. Auch ein Imbisswagen wird vor Ort sein. Der RVD muss laut Kurzhals zwar keine Anwesenheitsliste führen – die Gäste müssen sich am Eingang auch nicht per Luca-App registrieren –, dennoch sollten sie eine Schutzmaske dabei haben, um zum Beispiel am Kuchenstand jegliches Risiko zu vermeiden. Hygienebeauftragter am ersten Wochenende des Sommerturniers ist Andreas Rak, der Geschäftsführer des RVD.

Springturnier mit M-Prüfung

Für das reine Springturnier, das am traditionellen vierten Wochenende im Monat (26./27. Juni) stattfinden wird, gab es – Stand Dienstag – bereits 535 Nennungen. „Schon vor Nennungsschluss waren fast alle Prüfungen ausgebucht“, sagt Kurzhals. Reiter aus den Vereinen der Kreisreiterverbände Warendorf, Unna-Hamm, Coesfeld und Soest sowie des Reiterverbandes Münster kämpfen um Platzierungen. Höhepunkt ist die Springprüfung der Klasse M, die wie gewohnt am Sonntag ausgetragen wird. „Dieses Mal gibt es nicht drei Prüfungsplätze, sondern nur Prüfungen auf dem Hauptspringplatz“, sagt Kurzhals. Der war vor zwei Jahren erneuert worden.

Vier Richter aus Westfalen werden die Teilnehmer beim Springturnier begutachten – neben Andreas Kurzhals sind das Bernhard Brüggemann, Hubert Brinkmann und Harald Hoffmann. Parcourschef ist erneut Hermann-Josef Cortemme aus Oelde. Hygienebeauftragter am zweiten Wochenende ist Kurzhals.

Mehr Aufwand

Die Turnierleitung bilden an beiden Wochenenden Andreas Rak, Heinrich Mackenbrock (2. Vorsitzender), Bernhard Overmann und Andreas Kurzhals. Zudem werden viele Helfer des Vereins, der Ordnungsdienst, der Ansager, der Sanitärdienst und der Tierarzt im Einsatz sein. Für den Vorstand, der die Ausschreibungen spät eingereicht hat, sei es gegenüber den Jahren vor der Covid-19-Pandemie mehr Aufwand gewesen, das Turnier zu planen. „Wir mussten alles neu organisieren – vom Parkplatz bis zum ganzen Turnierablauf“, sagt Kurzhals und bedankt sich bei den Unterstützern: „Nur mithilfe der Sponsoren ist die Ausrichtung möglich.“

Sollte das Aufsplitten auf zwei Wochenenden gut ankommen, könnten sich die Verantwortlichen eine Wiederholung vorstellen. „Sollte sich das Konzept bewähren, machen wir es eventuell im nächsten Jahr wieder so“, sagt Kurzhals. Doch nun freuen er, seine Vorstandskollegen und die Mitglieder sich erst mal, dass der RVD sein Sommerturnier diesmal wieder in (fast) gewohnter Form mit Zuschauern und Siegerehrungen ausrichten darf.

--- Die Zeiteinteilung für das Dressurturnier ---

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