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Endspiel zwischen Drensteinfurt und Walstedde um den Einzug ins Finale

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Von: Patrick Droste

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Mit 3:2 behielt Drensteinfurt die Oberhand.
Mit 3:2 behielt Drensteinfurt die Oberhand. © Rüsken

Der SV Drensteinfurt hat sein Auftaktmatch beim eigenen Turnier knapp mit 3:2 (2:0) gegen den SV Rinkerode gewonnen und bestreitet nun am Sonntag (15 Uhr) ein Endspiel gegen Fortuna Walstedde um den Einzug in das Finale.

Drensteinfurt – Denn die Walstedder hatten ihre Partie gegen Rinkerode ebenfalls gewonnen (1:0) und stehen punktgleich mit dem SVD an der Tabellenspitze der Gruppe A. „Beide Teams wollen ins Endspiel. Da wird am Sonntag richtig Feuer drin sein. Darauf freuen wir uns“, sagte ein gut gelaunter Drensteinfurt-Trainer Thorsten Heinze.

Für den SV Rinkerode ist das Turnier nach zwei Niederlagen dagegen bereits beendet. „Wir hätten sicherlich gerne noch ein drittes Spiel bestritten. Aber aufgrund unserer vielen Verletzungen tut uns eine normale Trainingswoche vor dem ersten Pflichtspiel im Pokal sicherlich gut“, sagte SVR-Trainer Janis Kraus nach der Partie angesichts der Tatsache, dass auch Neuzugang Marco Lolaj nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung aufgrund einer Knieverletzung den Platz schon wieder verlassen musste und länger auszufallen droht. „Das ist echt bitter für ihn und für uns. Hoffentlich ist es nicht so schhlimm“, sagte der Coach.

Die Partie hatte für Drensteinfurt optimal begonnen. Bereits zur Pause lagen die Gastgeber verdient mit 2:0 in Front. Zuerst traf Lars Hülsmann per Kopf schon wenige Minuten nach dem Anpfiff zum 1:0 (3.), dann ließ Dario Seljmesi Treffer Nummer zwei folgen (23.). Nach dem Wechsel erhöhte der Bezirksligist sogar auf 3:0, als Dennis Popil einen feinen Chipball von Marc Heitplatz verwertete (57.). „Bis zur 60. Minute haben wir alles umgesetzt was wir uns vorgenommen hatte“, lobte Heinze sein Team später für den Auftritt in der ersten Stunde.

Doch anschließend ließ bei Drensteinfurt die Konzentration nach – und Rinkerode wurde immer stärker. So verkürzte Jan Hoenhorst zuerst auf 3:1, dann gelang Sinthusen Chelvanathan sogar das 3:2. Zu mehr reichte es für Rinkerode aber nicht mehr. „Letztlich ist die beste Nachricht des Abends, dass die Jungs eine tolle Moral bewiesen und nie aufgegeben haben“, sagte Kraus, während Heínze mit der Vorstellung seiner Schützlinge in der Schlussphase überhaupt nicht zufrieden war: „Da haben wir weder die Linien noch die Positionen gehalten. Und nach dem 2:3 haben wir ganz schön geschwommen. Aber am Ende hat es ja gereicht.“

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