1. SVD-Schlering-Cup

Zwei dürfen, keiner kann – nun komplettiert SV Rinkerode das Halbfinale

Trifft mit dem SV Drensteinfurt auf GW Albersloh: Dennis Kreuzberg (rechts). Fabrizio Nieddu (links) ist mit Fortuna Walstedde als Gruppenletzter ausgeschieden. Foto: Kleineidam
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Trifft mit dem SV Drensteinfurt auf GW Albersloh: Dennis Kreuzberg (rechts). Fabrizio Nieddu (links) ist mit Fortuna Walstedde als Gruppenletzter ausgeschieden.

Der TuS Ascheberg hat für das Wochenende abgesagt, auch Fortuna Walstedde kann keine Mannschaft stellen. Und so rückt der SV Rinkerode, der eigentlich schon ausgeschieden war, nach und komplettiert das Teilnehmerfeld im Halbfinale des 1. SVD-Schlering-Cups.

Drensteinfurt – Die Fußballer befinden sich mitten in der Vorbereitung auf die neue Saison. Und in dieser Phase ist es nicht unüblich, dass immer wieder Spieler fehlen. Natürlich auch aufgrund von Verletzungen, in erster Linie aber urlaubsbedingt oder aus anderen privaten Gründen. Und so musste der stellvertretende sportliche Leiter der Fußballabteilung beim SV Drensteinfurt, Bernd Drepper, am Donnerstagabend nach dem letzten Spiel der Vorrunde und am Freitagmorgen viel telefonieren, um das Teilnehmerfeld fürs Halbfinale des 1. SVD-Schlering-Cups zu komplettieren.

Der TuS Ascheberg, mit sechs Punkten aus zwei Partien Sieger der Gruppe B, hatte für die Endrunde abgesagt, weil ein Großteil der Mannschaft an Ersatzveranstaltungen für die erneut gestrichene Jacobi-Kirmes teilnimmt. Die Fortunen aus Walstedde hätten nachrücken dürfen, obwohl sie beide Spiele verloren, können wegen zahlreicher Verletzter aber kein Team stellen. Dafür sagte der SV Rinkerode zu, der in der Gruppe A mit nur einem Zähler etwas unglücklich Letzter geworden war. Und so kommt es an diesem Samstag (31. Juli) im Halbfinale zu folgenden Duellen: SG Sendenhorst gegen SV Rinkerode (13 Uhr) und SV Drensteinfurt gegen DJK GW Albersloh (15 Uhr).

SVD fehlen etliche Spieler

Auch die Gastgeber haben mit personellen Problemen zu kämpfen. „Ich habe nur zwölf Leute inklusive dreier Torhüter. Das ist echt traurig“, sagt SVD-Trainer Daniel Stratmann und zählt neben den Urlaubern – darunter ist auch der andere Coach Volker Rüsing – sechs Verletzte auf. Er selbst gehört mit zum schmalen Kader. „Es wird wieder eine andere Truppe auf dem Platz stehen“, kündigt Stratmann an. Trotzdem sei es natürlich der Anspruch des Bezirksligisten, gegen den A-Kreisligisten aus Albersloh zu gewinnen und ins Endspiel des eigenen Turnier einzuziehen.

GWA schaffte mit zwei Remis als Gruppenzweiter den Einzug in die Runde der letzten vier. Dass zwei Spiele innerhalb von maximal 26 Stunden vor ihnen liegen, kommt auch den Grün-Weißen nicht ganz gelegen. „Der eine oder andere muss zu Hause erst mal nachfragen, ob er freibekommt“, scherzte Trainer Julian Spangenberg nach dem späten Treffer beim 2:2 im zweiten Gruppenspiel gegen Rinkerode.

Im ersten Halbfinalspiel kommt es zum erneuten Duell zwischen der SG Sendenhorst und dem SVR. Beide Teams standen sich schon am vergangenen Sonntag gegenüber, die SG gewann durch einen späten Treffer mit 2:1 und schaffte danach den Gruppensieg. Die Sendenhorster hatten nach der zweiten Partie am Montag vier spielfreie Tage. „Wir freuen uns aufs Wochenende“, sagte Spielertrainer Florian Kraus nach dem torlosen Remis im Derby gegen Albersloh.

Endspiel steigt am Sonntagnachmittag

Die Halbfinal-Verlierer treffen am Sonntag (1. August, 13 Uhr) im Spiel um Platz drei aufeinander, das Endspiel steigt um 15 Uhr ebenfalls auf dem Rasenplatz. Der Eintritt bleibt auch in der Endrunde kostenlos, der SVD bittet stattdessen um eine Spende für die Opfer der Hochwasserkatastrophe. Das Geld geht an die Aktion Lichtblicke (Unwetter-Hilfe).

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