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Ende der Vorbereitung „suboptimal“: Auch Corona-Fälle beim SVR

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Von: Matthias Kleineidam

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Fällt beim SV Rinkerode noch aus: Mannschaftsführer Alexander Kiel (links). Foto: Kleineidam
Fällt beim SV Rinkerode noch aus: Mannschaftsführer Alexander Kiel (links). © Kleineidam

Als letzte der heimischen Seniorenmannschaften starten die Fußballer des SV Rinkerode ins Pflichtspieljahr 2022 – mit dem Heimspiel gegen den VfL Wolbeck II. Die Ergebnisse in den Testspielen lassen hoffen, insgesamt verlief die Vorbereitung aber durchwachsen.

Rinkerode – Fünf Tests absolvierte der SVR, die letzten vier wurden alle gewonnen. Lediglich im ersten Abschnitt der langen, zweigeteilten Vorbereitung gab es eine Niederlage – ein 2:6 gegen den Bezirksligisten VfL Wolbeck. Das zum Abschluss geplante Duell mit dem VfL Sassenberg, einem Team aus der Parallel-Staffel A1, fiel aus. Der Grund: natürlich Corona. „In dem Fall lag es leider an uns“, sagt Rinkerodes Trainer Sven Kuschel. „Wir hatten nach dem Spiel gegen Sendenhorst einen Mannschaftsabend. Und am nächsten Tag hat jemand signalisiert, dass er positiv ist, obwohl wir vor dem Treffen alle noch einen Test gemacht hatten.“ In den darauffolgenden Tagen ist die Zahl der Corona-Fälle beim SVR „ein bisschen nach oben geschnellt“, so Kuschel.

Auf den Trainingsbetrieb hatte das keine gravierenden Auswirkungen – außer dass die fünf, sechs infizierten Spieler natürlich fehlten. „Wir haben schon trainiert, aber mit einer kleinen Mannschaft. Das war suboptimal“, sagt Kuschel.

Davon konnten wir ehrlicherweise nur träumen.

Sven Kuschel

Nach der Vorbereitung zieht er folgendes Fazit: „Wir sind ganz gut gestartet und hatten gute Testspielergebnisse.“ Sassenberg wäre noch mal ein guter Gegner gewesen. Die Idee, am vergangenen Wochenende noch eine Partie einzustreuen, verwarf das Trainerteam. „Wir hatten Ende der Woche noch einige, die noch nicht genesen waren.“ Von daher habe es keinen Sinn gemacht, „auf Teufel komm raus“ was zu organisieren. Dafür hätten die Leute, die ein bisschen Rückstand haben, in der zweiten Mannschaft ausgeholfen. Die Reserve trat in der Kreisliga C4 beim SV Herbern III an und gewann mit 5:4. Jan Hoenhorst, Leihgabe aus der Ersten, traf gleich viermal gegen seinen Ex-Club.

Der Kapitän fehlt weiterhin

Einem kommt die ungewöhnlich lange Winterpause zugute: Beim Test gegen Sendenhorst (1:0) hatte sich Alexander Kiel verletzt. „Er fällt mindestens noch eineinhalb Wochen aus“, vermutet Kuschel. Im besten Fall kehrt der Kapitän zum Spiel beim TuS Hiltrup II (27. März) zurück. Wahrscheinlicher sei allerdings, dass Kiel erst am 3. April daheim gegen die SG Selm wieder zur Verfügung steht.

Beim Training in dieser Woche gilt die Aufmerksamkeit dem Heimspiel am Sonntag (20. März) gegen die zweite Mannschaft aus Wolbeck, die nach der Winterpause bereits zweimal in der Liga im Einsatz war. Dem 3:0-Erfolg in Hiltrup folgte eine 1:8-Klatsche gegen Selm. „Wolbeck hatte anscheinend eine ganz gute Vorbereitung und war nicht so betroffen von Corona und Verletzungen“, sagt Sven Kuschel. Der VfL soll eine gute Trainingsbeteiligung mit etwa 20 Leuten im Schnitt gehabt haben. „Davon konnten wir ehrlicherweise nur träumen. Bei uns waren es zwischen zehn und 15.“ Doch das sei bei vielen Mannschaften der Fall gewesen, sagt SVR-Coach Kuschel, der sich auf dem Laufenden hält, was im Fußballkreis passiert.

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