Handball

Einschätzungen zur WM von Heinz Huhnhold und Jochen Bülte

Hendrik Pekeler (von links) und Steffen Weinhold haben ihre Teilnahme an der Handball-WM in Ägypten abgesagt. Torwart Andreas Wolff kritisierte seine Teamkollegen dafür. Er will wieder ein starker Rückhalt für die DHB-Auswahl sein.
+
Hendrik Pekeler (von links) und Steffen Weinhold haben ihre Teilnahme an der Handball-WM in Ägypten abgesagt. Torwart Andreas Wolff kritisierte seine Teamkollegen dafür. Er will wieder ein starker Rückhalt für die DHB-Auswahl sein.

Die Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten beginnt. Vor dem Start hat WA.de Heinz Huhnhold und Jochen Bülte, zwei Handball-Experten der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, befragt, was sie von der Austragung in Pandemie-Zeiten halten, wie intensiv sie die Spiele verfolgen und wie die Aussichten der Deutschen sind.

Drensteinfurt – Mit dem Duell zwischen dem Gastgeber und Chile startet an diesem Mittwoch (13. Januar) die 27. Handball-Weltmeisterschaft in Ägypten. Erstmals nehmen 32 statt 24 Nationen am interkontinentalen Titelkampf teil. Am 31. Januar wird feststehen, ob Dänemark Weltmeister bleibt oder ein anderes Land jubeln darf. Das Team des Deutschen Handballbundes (DHB) mit Bundestrainer Alfred Gislason muss auf mehrere Stammspieler verzichten. Vor dem WM-Start hat der WA Heinz Huhnhold und Jochen Bülte, zwei Handball-Experten der HSG Ascheberg/Drensteinfurt, befragt, was sie von der Austragung in Pandemie-Zeiten halten, wie intensiv sie die Spiele verfolgen, wie die Aussichten der DHB-Auswahl sind und welche Mannschaften zu den Favoriten zählen.

Kritik an Austragung

Ist es richtig, dass die Weltmeisterschaft trotz der aktuellen Lage stattfindet? „Rein vom Sportlichen finde ich es gut. Für die, die gerne Handball gucken, ist es eine Abwechselung“, sagt Huhnhold, Trainer der HSG-Männer. „Ob sie wirklich ausgetragen werden muss, steht auf einem anderen Blatt. Die einen sagen Ja, die anderen sagen Nein.“ Der Welthandballverband IHF wolle natürlich auch Geld mit der Veranstaltung verdienen. Der 53-Jährige setzt auf die vielen Sicherheitsmaßnahmen. „Ich glaube schon, dass die Verantwortlichen Vorsicht walten lassen und nicht groß was passiert.“

Bülte, seit 2020 Coach der HSG-Frauen, hat eine klare Meinung. „Ich kann nicht nachvollziehen, warum sie die WM gerade in der jetzigen Zeit austragen.“ Viele sportliche Großereignisse wie die Olympischen Spiele und die Fußball-EM seien abgesagt worden, „aber die Handballer wollen die WM auf Gedeih und Verderb spielen, damit sie im Zwei-Jahres-Rhythmus bleiben. Das halte ich für nicht sinnvoll“, betont er.

Zuschauerfreundlich

Die Spiele der Deutschen sind bei den öffentlich-rechtlichen Sendern zu sehen. „Die Anwurfzeiten sind zuschauerfreundlich, wenn du keine Frau hast, die was anderes gucken will“, sagt Huhnhold mit einem Augenzwinkern.

Den ausführlichen Bericht gibt es in der Mittwochsausgabe des Westfälischen Anzeigers (WA Drensteinfurt 13. Januar 2021).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare