SVD sucht Paten für Kunstrasen-Parzellen

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Der 1. Vorsitzende des SV Drensteinfurt, Werner Schmidt, bittet um Unterstützung.

Drensteinfurt - Seit mittlerweile sieben Monaten trainieren und spielen die Fußballmannschaften des SVD auf dem neuen Kunstrasenplatz. 200 000 Euro hat die Sanierung gekostet, der Betrag, den der Sportverein aus eigener Tasche aufbringen muss, beläuft sich auf 40 000 Euro. 13 000 Euro davon wurden durch Eigenleistung bei der Erneuerung erzielt. Bleiben 27 000 Euro. Um das Geld zusammenzubekommen, hat der SVD eine Spendenaktion unter dem Motto „Kunstrasen – werde Pate“ ins Leben gerufen.

Die 800 aktiven und passiven Mitglieder können ebenso wie alle anderen Bürger eine Patenschaft für Parzellen und/oder Sonderflächen auf dem Platz übernehmen. „Die Idee haben wir uns von anderen Vereinen abgeguckt“, sagt Werner Schmidt, seit 2009 1. Vorsitzender des SVD. „GW Albersloh ist unser Vorbild.“ Der Verein sammelte für seinen Kunstrasenplatz, der 2012 gebaut wurde, über 50 000 Euro. „Die Albersloher haben uns auch bei der Umsetzung der Aktion im Internet unterstützt“, freut sich Schmidt über die Nachbarschaftshilfe.

20 000 Euro fehlen noch

Eine Parzelle auf dem virtuellen Spielfeld kostet 20 Euro. Sonderflächen wie der Mittelkreis und der Strafraum werden höher bewertet. „Hier bitten wir um einen entsprechenden Vorschlag des Paten“, heißt es auf den Internetseiten des SVD. Auf dem virtuellen Spielfeld können die Paten ihre Parzellen sehen. Außerdem werden sie im Spendenbarometer namentlich erwähnt.

Rund 7000 Euro an Spendenzusagen gibt es bereits, so dass dem Sportverein noch rund 20 000 Euro fehlen. Unter anderem haben die Alten Herren I und die Bouleabteilung jeweils 300 Euro gespendet. Auch Einzelpersonen und Firmen engagieren sich als Sponsoren. - mak

www.sv-drensteinfurt.de

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