Rottmanns Doppelsieg im M*-Springen beim RVD

Einen Doppelsieg landete Alexander Rottmann vom RFV Vornholz im schwersten Springen in Drensteinfurt, einem M*-Springen mit Stechen: Er gewann in beiden Abteilungen (hier auf „Lady Alida“). Foto: amw

Drensteinfurt -  Diejenigen Akteure, die beim Dressur- und Springturnier des Reitervereins Drensteinfurt bis zum Schluss ausgeharrt hatten, bekamen nach dem Regen von oben noch einen warmen Geldregen bei der Siegerehrung ab: Denn beim M*-Springen mit Stechen wurde – auch wenn nur 17 Starter von ursprünglich 52 ihre Nennungen aufrecht erhalten hatten – dennoch in zwei Abteilungen platziert. So kam fast die Hälfte der Starter zum Zug.

Und einer konnte sich besonders freuen: Alexander Rottmann vom RFV Vornholz, der in beiden Abteilungen den Sieg holte – einmal auf „Rohmann HH“, einmal auf „Lady Alida“. Günther Lange (RFV Sendenhorst) nahm auf „Quintilian“ in der zweiten Abteilung die silberne Schleife entgegen.

„Für das Wetter waren noch viele Zuschauer da“, meinte der 1. Vorsitzende Andreas Kurzhals am Ende des zweiten Turniertages mit sichtlich Matsch an seinen Schuhen. Der Parcoursbauer hatte Rücksicht auf die Bodenverhältnisse genommen und im M*-Springen die Hindernisse fünf bis zehn Zentimeter tiefer angeordnet.

Dass man nicht allzu viele Drensteinfurter Reiter sah, begründete Kurzhals zum einen damit, dass man viele auswärtige Vereine eingeladen hatte, zum anderen sei sein Verein ja nicht so mitgliederstark. Doch auch am Sonntag konnte er sich über einige Erfolge des RV Drensteinfurt freuen: Platz drei für Rebekka Pollmüller auf „Valentina“ und Rang fünf für Torben Kurzhals auf „Adele Immo“ in verschiedenen Geschicklichkeitswettbewerben, Platz drei für Hubert Niklas auf „Lavinia“ im Derbymed-Oldiecup, vierter Rang in der Mannschaftsspringprüfung Klasse A** für das Team Anna Vogt, Sarah Bastigkeit und Torben Kurzhals – Sieger wurde die Mannschaft von St. Hubertus Ascheberg – und Platz drei für Sarah Bastigkeit auf Mascapone im A*-Stilspringen.

Der neue Drensteinfurter Bürgermeister Carsten Grawunder stattete dem Turnier ebenfalls einen Besuch ab und überreichte den Preis der Stadt Drensteinfurt an das Siegerteam des Mannschafts-Reiterwettbewerbs, den RFV von Nagel Herbern (Marlena Walter, Greta Magdalena Geiping, Sophie Schulz, Meriana Ophaus). Zweiter wurde das Team des SV Rinkerode, Dritter der ZRFV Buldern.

Reichlich „Beute“ nahm die Nachwuchsreiterin Lisanne Schlieper auf „Ghandy“ mit zum Nachbarverein Rinkerode: drei goldene Schleifen in Reiterwettbewerben. Ein Goldkind ist auch Katharina Wahlert vom Reiterverein Albersloh: Sie gewann auf „Denia“ den Dressur- sowie den Stilspringwettbewerb. Auch die Peukerts aus Albersloh sahnten ab: Ricarda Franziska nahm auf „FS Dave“ eine goldene in der A**-Dressur und eine silberne in der A*-Dressur mit nach Hause, Dressurreiterin Gudrun Peukert platzierte sich auf „Golden Gate N“ dreimal in den Klassen A und L. Der erst 13-jährige Paul Schulze Zuralst, ebenfalls RVA, brachte sein großes Pferd „Dorian Gray“ zweimal gut über die Hindernisse: Jeweils Platz drei im A**-Springen und im A*-Stilspringen waren sein Lohn.

Die Siege im L-Springen am Sonntagabend gingen in der ersten Abteilung an Luisa Hoff (RV Lippborg-Unterberg), gefolgt von Birgit Lackenberg (Rinkerode), und in der zweiten Abteilung an Lena Höckenkamp (Seppenrade), gefolgt von Alexander Rottmann (Vornholz). - amw

Ergebnisse im Internet unter: www.turniere-neu-sue.de

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