„Hervorragend“: Befreiungsschlag der HSG-Frauen

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War mit acht Toren erfolgreichste Werferin im Heimspiel gegen Vorwärts Wettringen III: Melina Borgmann.

Drensteinfurt - Es geht doch: Mit einer „kompakten Teamleistung“, so Trainer Heinz Huhnhold, haben die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt den zweiten Saisonsieg geschafft. Die Kreisliga-Männer kassierte im achten Saisonspiel die sechste Niederlage.

Frauen, Bezirksliga Münsterland: HSG – FC Vorwärts Wettringen III: 19:18 (7:8). Starke 14 Minuten der Spielgemeinschaft sahen die Zuschauer in der Dreingau-Halle. 10:15 lag die HSG in der 43. Minute zurück. Es folgte ein „8:0-Lauf, der sich sehen lassen kann“, sagte Huhnhold stolz. Sein Team glich aus 15:15 (51.) und zog auf 18:15 (57.) davon. „Das waren die Schlüsselminuten des Spiels.“ Wettringens Drittvertretung kam zwar bis auf ein Tor heran, doch die Gastgeberinnen überstanden die beiden letzten Minuten in Unterzahl.

In der ersten Halbzeit waren die HSG-Frauen einem Rückstand hinterhergelaufen. 3:6 stand es in der 14. Minute. „Ich habe von außen gesehen, dass die Mannschaft an sich glaubt. Sie hat sich nicht hängen lassen und hervorragend gekämpft“, freute sich Huhnhold: „Wir haben nicht überhastet abgeschlossen, sondern ruhig gespielt und auf unsere Chancen gewartet.“

Krumminga hält "super"

Nach dem 8:8 zu Beginn der zweiten Hälfte (31.) ging Wettringen wieder deutlich in Führung (8:12/37.). Doch die HSG schlug zurück und drehte die Partie eindrucksvoll. Ein Sonderlob gab es vom Coach für Marina Krumminga und Wiebke Entrup. Die Torhüterin habe „super gehalten“, sagte Huhnhold, Entrup in der Deckung „stark“ agiert.

Während die Gäste die sechste Pleite in Serie hinnehmen mussten und nun Tabellenletzter sind, machte die HSG (4:10 Punkte) einen Satz auf den achten Platz. „Ich hoffe, dass gibt Auftrieb“, sagte Huhnhold. Am Samstag (15 Uhr) tritt die Spielgemeinschaft beim punktgleichen Drittletzten Westfalia Kinderhaus II an. Es ist bereits die letzte Liga-Partie dieses Jahres für die HSG.

HSG: Krumminga, Scholz, Borgmann (8 Tore/4 Siebenmeter), Hartmann (3), Feige (3), Albersmeyer (2), Große Westermann (1), Friedel-Osinski (1), Entrup (1), Kröger, Schlamann, Krechtmann, Eickmeyer, van Roje

Männer vorne zu harmlos

Männer, Kreisliga Münster: ASV Senden II – HSG: 24:18 (13:11). Weil der ersten Herrenmannschaft wie vier Wochen zuvor beim TSV Ladbergen II (18:39) nur 18 Tore gelangen, war beim Tabellenfünften nichts zu holen. „Wir haben im Angriff zu wenig Druck gemacht, hatten zu wenig Durchschlagskraft“, sagte Trainer Volker Hollenberg. „Zu viele technische Fehler und schlecht vorbereitete Würfe haben den gegnerischen Keeper zum Helden des Spiels werden lassen.“ Allerdings habe es Sendens Zweitvertretung in der Deckung auch gut gemacht. „Sie waren aggressiv bis zur Grenze des Erlaubten und immer rechtzeitig am torgefährlichen Spieler dran“, resümierte Hollenberg und sprach von einem „verdienten Sieg“ des ASV. Es war der vierte Erfolg der Sendener im vierten Heimspiel.

In der 12. Minute hatte die HSG 4:6 geführt, ehe die Gastgeber die Partie drehten (11:8/22.). Die Spielgemeinschaft konnte zum 11:11 ausgleichen (27.), doch Senden zog wieder davon – erst auf 15:11 (32.), dann auf 18:13 (47.). Das Duell war entschieden. Lichtblick aus Sicht Hollenbergs war die Defensivarbeit. „In der Abwehr waren wir gut“, so der Coach. Seine Jungs hätten die Aufgaben „wie besprochen gut gelöst“.

Mit 4:12 Punkten ist die HSG weiter Drittletzter. Nächster Gegner sind am Samstag (16.30 Uhr) auswärts die Handballfreunde Reckenfeld/Greven. Die sind nach zwei Siegen am Stück mit 8:8 Zählern Tabellensechster.

HSG: Sevenich, Stroick, Kramm (5/2), Lohmann (4), Schemmelmann (4), Ziegelhöfer (3), Pannott (1), Zartner (1), Dartmann, Möllers, Pieper, J. Kurzhals, H. Kurzhals

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