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Ein völlig neues Gefühl für die Männer 40 des TCD um Daniel Schomberg

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Von: Matthias Kleineidam

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Gewann als einer von zweien sein Match: Daniel Schomberg von den Westfalenliga-Männern des TC Drensteinfurt.
Gewann als einer von zweien sein Match: Daniel Schomberg von den Westfalenliga-Männern des TC Drensteinfurt. © Matthias Kleineidam

In der Bezirksliga respektive Bezirksklasse schlugen zwei Mannschaften des Tennis-Clubs Drensteinfurt auf. Beide gewannen souverän. Seine erste Niederlage nach dem Altersklassenwechsel 2020 kassierte das Männer-40-Team, das nach zwei Aufstiegen in der Westfalenliga auf starke Gegner trifft.

Männer 40, Westfalenliga Gruppe 28: TC Drensteinfurt – TC GW Westerholt 2:7. Die Vorzeigemannschaft des TCD hat ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Nach zehn Siegen in Serie auf Sandplatz und sieben Erfolgen nacheinander in der Winterhallenrunde mussten sich die Drensteinfurter in der Zusammensetzung erstmals geschlagen geben. „Sie waren sehr homogen“, lobte Alexander Hiller die „gute Truppe“ aus Herten. „Wir haben es ehrlich gesagt nicht so auf den Platz gekriegt, wie wir es sonst immer geschafft haben.“

Bitter war, dass sich Tobias Heidemeyer im Einzel am Fuß verletzte und aufgeben musste. Weil außer Daniel Knipping, der ohnehin für ein Doppel vorgesehen war, kein Spieler mehr zur Verfügung stand, da Andre Niewöhner nach seinem Einzel wegmusste, mussten die Stewwerter ein Doppel abschenken.

Hiller gewann das Spitzeneinzel deutlich und bleibt nach seinem Wechsel zum TCD ungeschlagen. Den zweiten Punkt steuerte Daniel Schomberg an Position drei bei, der ordentlich Tempo machte und seinem Gegner keine Chance ließ. „Er hat geliefert und souverän runtergespielt. So muss es sein auf dem Niveau“, so Hiller.

Auch Wering verletzt

Mannschaftsführer Christoph Newzella steigerte sich, verlor aber in zwei Sätzen. „Er hat gekämpft“, sagte Hiller. Daniel Wering gab an vier aufgrund muskulärer Probleme eine Satzführung aus der Hand. „Er führte 7:6 und 3:0 und hat sich verletzt“, bedauerte Hiller. Überraschend deutlich war die Niederlage von Niewöhner, der erstmals seit einer Ewigkeit wieder als Verlierer vom Platz ging. „Er hat keine Leistung abgerufen, überhaupt nicht an das angeknüpft, was er kann“, so Hiller.

--- Die Tabelle ---

In den Doppeln verkaufte sich das Duo Hiller/Schomberg am besten, doch die Gegner drehten das Match. „Das war knapp“, sagte die Nummer eins. Chancenlos waren Newzella/Knipping.

Nach Gütersloh

„Für den Anfang ist es ein bisschen enttäuschend, aber weiter geht‘s“, will Hiller die Niederlage schnell vergessen. Am kommenden Samstag (14. Mai, 11 Uhr) treten die Männer 40 beim Gütersloher TV an, der zum Auftakt spielfrei hatte. „Das wird eng, wir müssen den Aufstiegsspirit wieder entfachen, um das Quäntchen Glück, das wir brauchen, zu erzwingen“, sagt der Spitzenspieler des TCD.

TCD: Hiller 6:1, 6:2; Heidemeyer 1:6 (Aufgabe), Schomberg 6:2, 6:2; Newzella 1:6, 6:7; Wering 7:6, 3:6, 2:10; Niewöhner 0:6, 2:6; Hiller/Schomberg 6:3, 4:6, 7:10; Heidemeyer/Wering (kampflos verloren), Newzella/Knipping 2:6, 0:6

--- Weitere Berichte und Fotos gibt es am Dienstag im Westfälischen Anzeiger (WA-Ausgabe Drensteinfurt) und bereits ab Montagabend im E-Paper. ---

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