Fußball

Duell mit Preußen Münster für SVD-Trainer ein „kleines Highlight“

Wird gegen den Regionalligisten nicht spielen: Robin Wichmann vom SV Drensteinfurt.
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Wird gegen den Regionalligisten nicht spielen: Robin Wichmann vom SV Drensteinfurt.

Lange elf Wochen bereiten sich die Fußballer des SV Drensteinfurt auf die neue Saison vor, die mit zwei Wochen Verspätung am 29. August startet. Vier Wochen nach dem Trainingsauftakt kommt es für den Bezirksligisten bereits zum Höhepunkt der Vorbereitung. Am Sonntag (11. Juli) kommt es im Sportzentrum Erlfeld zum Duell mit Preußen Münster.

Testspiel: SV Drensteinfurt – SC Preußen Münster (Sonntag, 15 Uhr). Die Preußen spielen nicht nur vier Klassen höher als der SVD, sondern stellten in der vergangenen Saison auch die zweitbeste Rückrundenmannschaft der Regionalliga West. Nur zwei Niederlagen kassierte das Team von Chefcoach Sascha Hildmann in 20 Spielen. Von daher dürfte es für die Drensteinfurter prioritär darum gehen, nicht zweistellig zu verlieren, sich nicht zu verletzen und einfach nur Spaß zu haben. Der WA hat sich mit SVD-Trainer Volker Rüsing über das für ihn und seine Jungs „kleine Highlight“ unterhalten.

Gibt es jemandem in eurer Mannschaft, der schon mal gegen Preußen Münster auf dem Platz stand?
André Vieira Carreira. Er hat schon mal mit dem BSV Roxel gegen die Preußen gespielt, 40 Minuten gut mitgehalten, in den letzten fünf Minuten vor der Pause drei Stück gekriegt und am Ende 0:7 oder so verloren.
Welches Ergebnis wäre für euch ein gutes?
Das sind Profis. Wir wollen so gut es geht dagegenhalten und möglichst lange die Null halten. Das wäre wichtig. Ein früher Rückstand nach zwei Minuten oder so wäre schon ärgerlich. Ziel ist es, das Ergebnis im Rahmen zu halten.
Wie viele Spieler sind im Kader, wer ist nicht dabei?
Wir sind viele. Niklas Hörsken ist angeschlagen und wird wegen einer Zerrung wahrscheinlich nicht spielen können. Dennis Hoeveler fehlt aus privaten Gründen, außerdem fallen Robin Wichmann und Paul Bisping aus.
Dürfen alle, die fit sind, auch spielen?
Wir wollen alle spielen lassen und durchwechseln. Jeder soll 45 Minuten bekommen und kann Gas geben.
Gibt es genaue taktische Vorgaben oder ist das schwierig bei so einem Gegner?
Wir werden natürlich versuchen, defensiv gut zu stehen – im 5-4-1 wahrscheinlich. Vielleicht können wir ein paar Entlastungsangriffe starten. Mal schauen, was dann dabei herauskommt.
Habt ihr darüber geredet, dass der eine oder andere nicht zu übermotiviert in die Zweikämpfe geht?
Nein. Ich denke, es ist selbstverständlich, dass wir keine überflüssigen Fouls begehen und auf Blutgrätschen verzichten. Aber wir wollen schon körperbetont spielen. Ein bisschen Körperlichkeit gehört dazu, das sind die Münsteraner auch gewohnt.

Schiedsrichter

ist Florian Exner von BW Beelen. Der 30-Jährige ist als Assistent in der 2. Bundesliga und Unparteiischer in der 3. Liga im Einsatz.

Auflagen und Regeln

Der SVD muss – wie berichtetCorona-Auflagen einhalten. „Wir sind optimistisch, dass wir alles ein bisschen lockerer machen können, aber nicht zu locker“, sagt Uwe Heinsch, Sportlicher Leiter der Fußballabteilung, angesichts der angepassten Coronaschutzverordnung. Unter anderem gibt es eine Maskenpflicht im Eingangsbereich. Ein Testnachweis für Ungeimpfte ist dagegen nicht erforderlich.

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