Fußball

Heftiger K.-o.-Schlag im Kreispokal für den SV Drensteinfurt

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Falk Bußmann (links) hatte die beste Chance des SV Drensteinfurt in Greven.

Drensteinfurt – Kreispokal Münster, Viertelfinale: SC Greven 09 – SV Drensteinfurt 5:0. Die erste Niederlage seit zwölf Wochen war eine heftige. Fünf Schläge mussten die Fußballer des SVD in Greven einstecken, dann war der Knock-out im Kreispokal besiegelt.

Mehr als zwei Gegentreffer in einem Pflichtspiel hatten die Drensteinfurter zuvor im Mai kassiert (1:7 bei RW Westönnen).

Oliver Logermann sparte nicht mit Kritik. „Wir haben von der ersten Minute an keine Einstellung zum Spiel gefunden“, sagte der Trainer des SVD nach der 0:5-Pleite. „Man kann mal eine schlechte Aktion haben, okay, aber bei uns war das von der Körpersprache viel zu wenig.“ Seine Jungs seien gar nicht in die Zweikämpfe gekommen. „Dann passiert so ein Ergebnis.“

Mit drei Gegentoren zur Pause gut bedient

Allerdings sei es nicht nur die schwache Leistung seiner Elf gewesen, die zum deutlichen Ergebnis beitrug. Die Grevener „waren deutlich besser als wir“, konstatierte Logermann. „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner mit sehr schnellen Außenspielern gespielt. Sie sind mit Tempo auf uns zugelaufen und haben uns überlaufen.“ Dass es zur Pause nach einem Treffer von 09-Torjäger Bernd Lakenbrink (26.) und einem Doppelschlag von Patrick Fechtel (43., 45.) 3:0 stand, „war das Beste an der ersten Halbzeit. Es hätte auch schon 6:0 oder 7:0 stehen können“, berichtete Logermann.

Im zweiten Durchgang legte Fechtel nach (53.), ehe Emre Kücükosman das Tor zum 5:0-Endstand gelang (64.). Die beste Chance des SVD hatte Falk Bußmann in der ersten Halbzeit. Sein „Verlegenheitsschuss“ (Logermann) ging gegen den Pfosten. „Ansonsten habe ich wenig klare Torchancen von uns gesehen.“ Keeper Tobias Kofoth sei trotz der fünf Gegentore innerhalb von nur 39 Minuten der beste Mann der Stewwerter gewesen. „Ansonsten war es durch die Reihe sehr wenig“, sagte der Coach – und betonte: „Es haben sich wenige Leute empfohlen für das nächste Spiel in Freckenhorst.“

Ausfälle keine Ausrede

Die vielen Ausfälle seien keine Entschuldigung für die Packung beim Tabellenzweiten der Bezirksliga 12. „Das wäre mir zu einfach“, sagte Logermann, dem Christoph Lübke, Maximilian Schulze-Geisthövel, Leon van Elten, Dennis Popil, Maximilian Groß, Robin Wichmann und Leon Töns fehlten. Auf Hüne Lübke (im Urlaub) muss der SVD sogar bis zur Winterpause verzichten.

Greven 09, das zum Auftakt des Pokalwettbewerbs bereits Landesligist und Titelverteidiger SV Herbern ausgeschaltet hatte, bekommt es im Halbfinale mit dem Bezirksliga-Konkurrenten VfL Wolbeck zu tun. Angesetzt ist die Runde der letzten vier, für die sich auch Landesligist Kinderhaus durch einen 3:0-Erfolg über den Werner SC qualifiziert hat, für den 9. April (Gründonnerstag).

Wiedersehen während der Vorbereitung

Die Drensteinfurter konzentrieren sich ab sofort auf den Titelkampf in der Bezirksliga 12. „Ich habe immer gesagt: Der Pokal ist nicht Prio A“, sagte Logermann. Der hat für den 2. Februar – während der Winter-Vorbereitung – ein weiteres Duell mit Greven vereinbart. „Ich hoffe, da präsentieren wir uns ein bisschen anders.“

SVD: Kofoth, Ziegner, Niehues, Pankok, Bisping (46. Schouwstra), Fröchte, Vieira Carreira (46. V. Kröger), Bothen (46. Hoeveler), Bußmann, Brune, Castro

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